
Oscar-Verleihung: Keine Preise für KI-Schauspieler
Neue Regeln bei den Academy Awards Keine Oscars für KI-Schauspieler Die begehrtesten Filmpreise der Welt haben neue Regularien: Wer ab 2027 einen Oscar möchte, muss ein Mensch sein. Schauspieler, die ein besonders gutes...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neue Regeln bei den Academy Awards Keine Oscars für KI-Schauspieler Die begehrtesten Filmpreise der Welt haben neue Regularien: Wer ab 2027 einen Oscar möchte, muss ein Mensch sein. Schauspieler, die ein besonders gutes Jahr hatten, haben künftig bessere Chancen auf eine Auszeichnung. 33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Foto: Danny Moloshok / Invision / AP / dpa Für die 99. Oscarverleihung im kommenden März werden neue Regeln eingeführt , die unter anderem auf internationale Beiträge, Schauspiel-Nominierungen und den Umgang mit künstlicher Intelligenz abzielen.
Die Einzelheiten
Die Filmakademie schreibt nun vor, dass Rollen nur für Preise nominiert werden können, wenn sie nachweislich von Menschen gespielt wurden. »In der Kategorie Schauspiel werden nur Rollen berücksichtigt, die im Abspann des Films aufgeführt und nachweislich von Menschen mit deren Einverständnis gespielt wurden«, heißt es. Mehr zum Thema Academy Awards in Kriegszeiten: Die feigen Oscars Ein Kommentar von Marc Pitzke, Los Angeles Die 98.
Academy Awards: Sechs Erkenntnisse aus der Oscarnacht Verbummelte Filmstatue: Filmemacher Pawel Talankin hat seinen Oscar wieder Erst vor wenigen Tagen hatte eine KI-Version des verstorbenen Val Kilmer für Aufsehen gesorgt. Bei einer Präsentation für Kino-Besitzer wurde der Trailer für den Archäologie-Actionfilm »As Deep As The Grave« mit einer digitalen Version des »Top Gun«-Stars gezeigt. Das Projekt wurde von der Familie des verstorbenen Schauspielers unterstützt, die Zugang zu Kilmers Videoarchiv gewährte.
Dieses wurde genutzt, um den Filmstar in verschiedenen Lebensabschnitten zu rekonstruieren. Die neuen Auflagen der Academy gelten auch für Drehbücher, die ebenfalls von Personen geschrieben sein müssen. Schauspielerinnen und Schauspieler können künftig auch in einer Kategorie für mehr als eine Rolle nominiert werden, wenn sie auf eine entsprechend hohe Stimmzahl kommen.
Was Experten sagen
Bisher war es nicht möglich, dass ein Schauspieler oder eine Schauspielerin in einer Sparte – als Hauptdarsteller oder Nebendarsteller – mehrfache Gewinnchancen hatte. In anderen Sparten waren Doppel-Nominierungen bereits erlaubt. So wurde Steven Soderbergh 2001 für die Filme »Erin Brockovich« und »Traffic« als bester Regisseur nominiert und gewann den Regie-Oscar für »Traffic«.
Änderungen beim Auslands-Oscar Größere Veränderungen gibt es im kommenden Jahr in der Sparte »Internationaler Spielfilm«. Bisher wurden als Kandidaten für den sogenannten Auslands-Oscar die jeweils offizielle Auswahl eines Landes zugelassen. In Deutschland etwa wählt German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Films, alljährlich einen Anwärter aus.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





