
Pressefreiheit weltweit unter Druck - auch in Deutschland
Rangliste von Reporter ohne Grenzen Pressefreiheit weltweit unter Druck - auch in Deutschland Stand: 30.04.2026 • 06:00 Uhr Deutschland ist in der Rangliste der Pressefreiheit weiter abgerutscht. Erstmals schätzt die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rangliste von Reporter ohne Grenzen Pressefreiheit weltweit unter Druck - auch in Deutschland Stand: 30. 2026 • 06:00 Uhr Deutschland ist in der Rangliste der Pressefreiheit weiter abgerutscht. Erstmals schätzt die Organisation Reporter ohne Grenzen die Lage in mehr als der Hälfte aller untersuchten Länder als "schwierig" oder "sehr ernst" ein.
Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit erneut zurückgefallen. Die Bundesrepublik liegt nur noch auf Platz 14 und damit drei Ränge schlechter als im Vorjahr, wie die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) mitteilte. Die Lage wird weiterhin als "zufriedenstellend" bewertet, doch Journalistinnen und Journalisten sehen sich laut Bericht zunehmend Bedrohungen im Netz und auf der Straße ausgesetzt.
Die Einzelheiten
Als Grund nennt die Organisation vor allem ein raueres Arbeitsklima. Polarisierte Themen wie die Nahostberichterstattung führen demnach zu erschwerten Bedingungen in Redaktionen und wachsenden Druck auf Medienschaffende. Insgesamt berichteten viele Journalistinnen und Journalisten von Hass, Diffamierung und einem Vertrauensverlust gegenüber Medien.
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Erstmals in der 25-jährigen Geschichte der Rangliste würden mehr als die Hälfte aller untersuchten Länder und Territorien in die Kategorien "schwierig" oder "sehr ernst" fallen. Nur noch in sieben Ländern sei die Lage "gut" - dort lebt laut RSF lediglich rund ein Prozent der Weltbevölkerung. Spitzenreiter ist erneut Norwegen, das zum zehnten Mal in Folge den ersten Platz belegt.
Was Experten sagen
Dahinter folgen unter anderem die Niederlande und Estland. Am Ende der Rangliste stehen wie in den vergangenen Jahren Eritrea, Nordkorea und China. In Syrien verbesserte sich die Lage nach politischen Veränderungen am stärksten - das Land steigt von Rang 177 auf 141 -, während Niger den größten Absturz um 37 Plätze auf den 120.
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