
Private Krankenversicherung: Für wen sich der Wechsel nach der Reform rechnet
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No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Außerdem in dieser Ausgabe Hohe Beiträge: Gibt es für Privatversicherte einen Weg zurück?
Ein Interview von Matthias Kaufmann Das Wort, das viele gesetzlich Krankenversicherte derzeit in Rage bringt, ist ein typischer Bürokratenbandwurm: Beitragsbemessungsgrenze. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will unter anderem diese Grenze nutzen, um die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu sanieren. Der nachvollziehbare Gedanke dahinter: Wenn man den Versicherten schon mehr Beitragsgeld abknöpft, dann sollen wenigstens jene stärker belastet werden, die es sich leisten können.
Die Einzelheiten
Das soll nach den Reformplänen, die das Kabinett Ende April beschlossen hat, zum Jahr 2027 gleich zweimal passieren: einmal die turnusmäßige Anpassung, mit der die Grenze jährlich den steigenden Löhnen folgt. Und zusätzlich um 300 Euro pro Monat. Durch die Erhöhung könnte die GKV für viele Menschen so teuer werden, dass sie in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln.
Zumindest hat die Debatte viele ins Grübeln gebracht. Vielleicht gehören Sie auch dazu. Ich werde nun jedenfalls öfter gefragt, ob sich der Wechsel lohnt.
Und es geht offenbar nicht nur mir so. Dieter Homburg, Versicherungsmakler aus Lippstadt in Westfalen, sagt: »Seitdem dieser Plan öffentlich wurde, habe ich rund 50 Prozent mehr Beratungsanfragen zu einem möglichen Umstieg in die PKV. «Die Antwort müssen Sie zwar selbst finden.
Was Experten sagen
Aber in diesem Text soll es darum gehen, welche Punkte Sie bei der Entscheidung zwischen GKV und PKV am besten im Blick behalten. Auslöser für die Debatte sind zwei Eckwerte: die Beitragsbemessungsgrenze und die Versicherungspflichtgrenze. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung wird prozentual zum Einkommen der Versicherten berechnet – aber nicht für alle.
Wer brutto mehr als 69. 750 Euro im Jahr (5812,50 Euro im Monat) verdient, kommt besser weg, jeder Euro darüber wird nicht in die Rechnung einbezogen, er liegt über der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV. Sie macht die Versicherung für Gutverdienende unterm Strich günstiger und wird jedes Jahr neu festgelegt.
Dabei orientiert sie sich grob an der Lohnentwicklung: Steigen die Einkommen, steigt in der Regel auch diese Grenze. 2025 verlief sie noch bei 66. 150 Euro (5512,50 Euro), war also aufs Jahr gesehen 3600 Euro niedriger.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





