
„Qualität nicht belegt“: Bundesinstitut warnt vor Risiken bei Drip-Spa-Infusionen
„Qualität nicht belegt“ : Bundesinstitut warnt vor Risiken bei Drip-Spa-Infusionen 13.05.2026, 08:44Lesezeit: 2 Min. Eine Infusion (Symbolbild)dpaAnbieter von hochdosierten Vitamin-Infusionen versprechen Wellness,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. „Qualität nicht belegt“ : Bundesinstitut warnt vor Risiken bei Drip-Spa-Infusionen 13. 2026, 08:44Lesezeit: 2 Min. Eine Infusion (Symbolbild)dpaAnbieter von hochdosierten Vitamin-Infusionen versprechen Wellness, Langlebigkeit und Leistungssteigerung.
Dafür gebe es jedoch keinen wissenschaftlichen Nachweis, mahnt nun ein Bundesinstitut. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor den gesundheitlichen Risiken von sogenannten Drip-Spa-Infusionen. Diese Infusionslösungen mit hoch dosierten Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren Substanzen, die intravenös verabreicht werden, sind in Deutschland nicht als Arzneimittel zugelassen.
Die Einzelheiten
Die Anbieter werben dennoch damit, dass sie das Immunsystem stärken, das Aussehen und die Leistungsfähigkeit verbessern und die Leberfunktion unterstützen. Dafür gebe es jedoch bei Drip-Spa-Produkten, auch Longevity-Infusionen genannt, keinen wissenschaftlichen Nachweis, mahnt das Bundesinstitut mit Sitz in Bonn. Die Produkte seien in Deutschland deshalb nicht als Arzneimittel zugelassen.
Für Arzneien sei in Deutschland ein strenges Zulassungsverfahren vorgesehen, das Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität sowie ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis nachweisen müsse. Der Begriff Drip-Spa steht für Tropfen, also eine Anspielung auf den Tropf im Krankenhaus, und Wellness, Spa, in einem Hotel oder Kurort. Gefahr von Überdosierung und allergischen ReaktionenLaut Mitteilung besteht bei der Zusammensetzung der Infusionen für vulnerable Personengruppen die Gefahr der Überdosierung von Vitaminen, von Störungen im Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt des Körpers und von allergischen Reaktionen bis hin zu einem anaphylaktischen Schock.
Und wie bei allen Infusionen bestehe zudem das Risiko, dass bei falscher Anwendung die Lösung ins Gewebe eintreten oder es zu Luftembolien und Kreislaufproblemen kommen könne.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





