
Quarterlife Crisis: War es das jetzt bis zur Rente?
Quarterlife Crisis : War es das jetzt bis zur Rente? Gastbeitrag Von Valentina Vapaux 10.05.2026, 10:16Lesezeit: 6 Min. Valentina VapauxMichael O'DonohueSinnkrise, Selbstzweifel, Zukunftsängste: Mit 25 fühlt es sich...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Quarterlife Crisis : War es das jetzt bis zur Rente? Gastbeitrag Von Valentina Vapaux 10. 2026, 10:16Lesezeit: 6 Min.
Valentina VapauxMichael O'DonohueSinnkrise, Selbstzweifel, Zukunftsängste: Mit 25 fühlt es sich heute an, als wäre man für alle Verheißungen zu spät dran. Wie man mit dieser Ernüchterung weitermacht. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Fünfundzwanzig ist das Alter, in dem man merkt, dass Erwachsenwerden keine Schwelle ist, sondern ein Zustand.
Die Einzelheiten
Das Licht im Großraumbüro war zu hell. Ich war neunzehn und spielte, erwachsen zu sein. Fünfundzwanzig war ein Alter, das ich mir gerade noch vorstellen konnte.
Die Volontärinnen waren fünfundzwanzig. Ihre Zöpfe eng frisiert, die Outfits Business Casual, gebügelte Hosen und Blusen in Hellblau. Sie hatten Long-Term-Boyfriends, die sie „meinen Partner“ nannten.
Jetzt bin ich selbst so alt und weiß nicht so recht weiter. Das Erwachsenwerden meiner Generation ist nicht einfach. Eine globale Pandemie, die sich über unsere Pläne legte wie Bahnschranken.
Was Experten sagen
Schlagzeilen klingen wie Science-Fiction, geschrieben von jemandem mit Erniedrigungsphantasien. Kriege, die in Echtzeit auf deinem Handy laufen, während du Kaffee mit Hafermilch bestellst. Algorithmen entscheiden, was wir sehen, wen wir begehren, wovor wir Angst haben.
Und trotzdem: Unsere frühen Zwanziger waren geprägt von dem Gefühl, wir hätten Zeit. Unsere Aufgabe war es, uns auszuprobieren, zu scheitern und den kleinen Platz in dieser Welt zu finden, der uns gehört. „Growing Pains“ nannten wir es, in der Internetsprache, die uns definiert.
„Wie die Wachstumsschmerzen damals mit neun, aber jetzt sind es nicht mehr unsere Knochen, sondern unser gesamtes Selbst“, sagte meine beste Freundin lachend in meiner Studi-Küche in der Kleinstadt, als Lichtverschmutzung, die Anonymität der Großstadt, die Frage nach unseren Plänen noch unbedeutend waren. Valentina Vapaux: „Generation Z“Gräfe & Unzer VerlagEs tut weh, zu wachsen, aber jetzt noch mehr, hier, fünf Jahre später. Einen Moment lang sind wir wieder fünfzehn, sechzehn, diese glorreichen Zahlen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





