
Radklassiker am 1. Mai: Warum Eschborn–Frankfurt noch schwieriger wird
Radklassiker am 1. Mai : Warum Eschborn–Frankfurt noch schwieriger wird Von David Lindenfeld 30.04.2026, 11:26 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Quälen am Berg: Der Mammolshainer Stich ist längst nicht der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Mai : Warum Eschborn–Frankfurt noch schwieriger wird Von David Lindenfeld 30. 2026, 11:26 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Quälen am Berg: Der Mammolshainer Stich ist längst nicht der einzige giftige Anstieg.
dpa Das Rennen Eschborn–Frankfurt wird Radklassiker genannt. Doch für Klassikerfahrer könnte es inzwischen zu hart geworden sein. Dahinter steckt ein ausgeklügelter Plan der Organisatoren.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Rennen am 1. Mai, sagt Radprofi Jonas Rutsch, stehe zwischen Baum und Borke. Der Odenwälder zielt damit nicht auf den Taunus ab, der in den vergangenen Jahren vom Borkenkäfer heimgesucht worden ist.
Sondern auf den Termin, an dem die WorldTour Halt macht in der Mainmetropole. Der Tag der Arbeit ist für die Organisatoren von Eschborn –Frankfurt Fluch und Segen zugleich. Etliche Zuschauer sind wegen des Feiertags an der Strecke, wodurch sich großartige Bilder produzieren lassen.
Doch der Termin liegt mit Blick auf den Rennkalender zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Klassikersaison hatte mit der Wettfahrt von Lüttich nach Bastogne und zurück am vergangenen Sonntag schon ihren letzten großen Höhepunkt. Nun blicken viele in der rasenden Szene bereits dem Giro dʼItalia entgegen, der in einer Woche beginnt.
Was Experten sagen
Eschborn–Frankfurt liegt mittendrin. Zwischen Baum und Borke. Das sorgt Rutsch zufolge dafür, dass „kaum jemand im Feld mit seinem Formaufbau genau auf den 1.
Und führt zu einer kniffligen Frage für die Organisatoren: Was macht man mit einem Rennen, das zwar viele Teams gewinnen wollen, weil es zur obersten Kategorie gehört und viele Punkte für die Rangliste des Weltverbands UCI verspricht, aber nicht so wichtig ist, dass sich Fahrer gezielt darauf vorbereiten? Und wie lockt man mehr Profis von großem Format an? „Wir wollen große Fahrer von den Ardennen rüberkriegen“ Um sich zu behaupten im Wettstreit der Rennveranstalter, haben die Organisatoren in diesem Jahr noch mal die Strecke verändert.
Sie ist noch schwieerer geworden. 3300 Höhenmeter haben die Profis auf der 211,7 Kilometer langen Fahrt zu bewältigen. Mit dem nur etwa 500 Meter langen, dafür aber im Schnitt elf Prozent steilen Burgweg in Schmitten-Niederreifenberg wurde ein weiterer giftiger Anstieg eingebaut, der dreimal überwunden werden muss.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





