
Raoul Rossmann will Björn Höcke nicht in seiner Firma haben
Drogerie-Chef Raoul Rossmann will Björn Höcke nicht in seiner Firma haben Nicht zum ersten Mal hat sich Raoul Rossmann öffentlich gegen die AfD ausgesprochen. In einem Interview hat er auch darüber gesprochen, warum ihm...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Drogerie-Chef Raoul Rossmann will Björn Höcke nicht in seiner Firma haben Nicht zum ersten Mal hat sich Raoul Rossmann öffentlich gegen die AfD ausgesprochen. In einem Interview hat er auch darüber gesprochen, warum ihm der Chef der Konkurrenz von dm leidtat. 05 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Raoul Rossmann Foto: Julian Stratenschulte / dpa / picture alliance Wie mit der AfD umgehen? Darüber hat Rossmann-Chef Raoul Rossmann in einem Interview mit der »Süddeutschen Zeitung« gesprochen .
Die Einzelheiten
Mit den Wählern müsse man reden, sagte Rossmann, mit den Argumenten müsse man sich auseinandersetzen. Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen«, sagte er. Die Brandmauerdebatte ist längst nicht mehr nur politisch, spätestens seit vergangenem Jahr hat sie auch große deutsche Unternehmen erreicht .
Im Streit über den Umgang des Verbandes der Familienunternehmer mit der AfD traten mehrere Unternehmen aus, darunter Fritz-Kola und Rossmann. Der Unternehmenschef der Drogeriekette dm, Christoph Werner, warb dafür, erst einmal mit allen zu reden. Er halte es grundsätzlich für statthaft, Parlamentarier aller im Bundestag vertretenen Parteien einzuladen.
Auch Politiker der AfD also. Werner tat Rossmann leidIm Netz kursierten daraufhin Boykottaufrufe gegen dm. Kritiker warfen dem Unternehmen mangelnde Haltung zur AfD vor, kündigten an, künftig nur noch beim Konkurrenten Rossmann einkaufen zu wollen.
Was Experten sagen
Rossmann selbst – in Persona des Unternehmenserben Raoul Rossmann – solidarisierte sich mit Werner. Schon im Dezember setzten sich beide gemeinsam in die ZDF-Talkshow von Markus Lanz. Mehr zum Thema AfD und Wirtschaft: Wo in Deutschlands Unternehmen die Brandmauer bröckelt »Christoph tat mir leid«, sagte Rossmann nun im Interview der »Süddeutschen Zeitung«.
»Er hat keine AfD-nahe Position. Er wollte sich nicht vorgeben lassen, wie er sich zu entscheiden hat. Die Problematik war: Es gab keine Dialogbereitschaft seitens der Öffentlichkeit, sondern sofort eine Lagerbildung, vor allem auf Social Media.
Die Frage lautete: Bist du für oder gegen mich? « Auch er habe den Wunsch, sich zu wehren, sagte Rossmann, deswegen boykottiert die Drogeriekette den Autohersteller Tesla von Elon Musk. Aber Social Media, sagte er, habe einen Konstruktionsfehler.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





