
Rassismus-Eklat in Zwickau: „Es kotzt uns einfach an“
Rassismus-Eklat in Zwickau : „Es kotzt uns einfach an“ 05.05.2026, 10:54 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Assibey-Mensah am Ball (Archivbild): der gebürtige Leipziger spielt heute für Erfurt dpa Ein...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rassismus-Eklat in Zwickau : „Es kotzt uns einfach an“ 05. 2026, 10:54 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Assibey-Mensah am Ball (Archivbild): der gebürtige Leipziger spielt heute für Erfurt dpa Ein rassistischer Ausruf sorgt bei einem Regionalligaspiel in Zwickau für Ärger und Wut.
Der Verein verurteilt die Vorkommnisse. Videos könnten bei der Tätersuche helfen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der FSV Zwickau hat die Rassismus-Vorkommnisse im Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt verurteilt und Maßnahmen zur Ermittlung des Täters eingeleitet.
Die Einzelheiten
„Es kotzt uns an, dass so etwas passiert – und auch die damit verbundene Machtlosigkeit. Fußball darf emotional sein und auch mal rau werden, aber es gibt Grenzen. Rassismus ist keine Beleidigung, sondern ein inakzeptabler Angriff auf die Würde von Menschen“, sagte Geschäftsführer André Beuchold in einer Mitteilung des Vereins.
Man wolle als Verein „verbinden und nicht ausgrenzen. Dafür brauchen wir eine klare Haltung – auf dem Platz und auf den Rängen“. Zivilcourage und ein gemeinsames Verständnis für die Grenzen des Sagbaren seien entscheidend, um ein respektvolles Miteinander zu gewährleisten, hieß es weiter.
Der FSV spricht sich in diesem Zusammenhang für einen gemeinsamen Verhaltenskodex im Stadion aus. Externer Inhalt von Instagram Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf.
Was Experten sagen
USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen . Externe Inhalte aktivieren Der Erfurter Spieler Raphael Assibey-Mensah berichtete nach dem Spiel von Anfeindungen gegen seinen Teamkollegen Benny Boboy und ihn.
„Benny hat einen Spieler gefoult und ein Mann aus dem Fanblock rief ‚Afrikaner raus! ‘ Ich habe ihn direkt zur Rede gestellt, aber er hat weiter herumgebrüllt“, sagte Assibey-Mensah. Schiedsrichter Johannes Schipke unterbrach nach dem Hinweis von Assibey-Mensah das Spiel für etwas mehr als fünf Minuten.
Unmittelbar nach dem Spielende wurden erste Maßnahmen eingeleitet. In Zusammenarbeit mit Assibey-Mensah wurden Videoaufnahmen gesichtet. Nach Angaben des Vereins liegen Bildaufnahmen eines mutmaßlichen Täters vor.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





