
Rassismus in Deutschland: Ich bin Deutsche – und ich bin Brown - Meinung
Rassismus in Deutschland Ich bin Deutsche, und ich bin Brown Kurdin? Iranerin? Inderin? Leute, die mich kennenlernen, rätseln gern, in welche Schublade ich denn passen könnte. Es war ein langer und schmerzhafter...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rassismus in Deutschland Ich bin Deutsche, und ich bin Brown Kurdin? Leute, die mich kennenlernen, rätseln gern, in welche Schublade ich denn passen könnte. Es war ein langer und schmerzhafter Prozess, bis ich die richtige Antwort gefunden habe.
Ein Gastbeitrag von Sharin Santhiraraja-Abresch 12. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Autorin Santhiraraja-Abresch: Trotzdem immer freundlich Foto: Soren Jepsen Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. In der achten Klasse verglich ich mich mit einem meiner Klassenkamerad:innen: Wir hielten unsere Arme aneinander und betrachteten unsere Hautfarbe.
»Du hast zwar auch braune Haut wie ich, aber irgendwie anders«, sagte mein Mitschüler zu mir. Mit diesem Satz identifizierte er sich selbst als Schwarz, mich aber nicht. In dem Moment fühlte ich mich ausgeschlossen, als passte ich in keine Schublade.
Mittlerweile verstehe ich, warum mein Mitschüler recht hatte: Wenn mich eine weiße Person mit dem N-Wort beschimpft, hat das eine andere Bedeutung als für ihn – und die liegt nicht in der Hautfarbe. Bis ich auf die passende Selbstbezeichnung für mich stieß, sollte es noch viele rassistische Erfahrungen dauern. Doch dann fand ich einen Begriff, der mir eine Zugehörigkeit vermittelt, die ich fast mein ganzes Leben nie gespürt habe.
Was Experten sagen
Sharin Santhiraraja-Abresch Jahrgang 1996. Geboren und aufgewachsen in Bielefeld. Studierte im Bachelor Biologie in Köln und wechselte zum Master in Mikrobiologie nach Bonn.
Programmvolontariat beim WDR. Dort arbeitete sie beim Fernsehen, Radio und Social Media mit Fokus auf Wissenschaftsjournalismus. Im Anschluss startete sie als Redakteurin bei »MAITHINK X« und arbeitet gleichzeitig als freie Journalistin.
Sie gehört zum dritten Jahrgang des »GEH DEINEN WEG-Journalismus-Stipendiums« des SPIEGEL und der Deutschlandstiftung Integration. Schon als Kind wurde ich aufgrund meines ethnischen Hintergrunds beschimpft: Alle Inder würden stinken hieß es; manche äfften einen vermeintlich indisch-klingenden Akzent nach. Es waren meist Mitschüler.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





