
Reisen: Ryanair-Chef Michael O'Leary will Fluggästen die Drinks streichen
Alkoholisiert an Bord Ryanair-Chef will Passagieren die Flughafen-Drinks streichen Immer wieder muss Ryanair angeblich Flüge wegen betrunkener Gäste umleiten. Chef Michael O'Leary fordert nun, dass an britischen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Alkoholisiert an Bord Ryanair-Chef will Passagieren die Flughafen-Drinks streichen Immer wieder muss Ryanair angeblich Flüge wegen betrunkener Gäste umleiten. Chef Michael O'Leary fordert nun, dass an britischen Flughäfen zu bestimmten Zeiten kein Alkohol ausgeschenkt wird. 14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Michael O'Leary bei einer Pressekonferenz im Januar Foto: Simon Wohlfahrt / Laut, betrunken, aggressiv: Reisende, die alkoholisiert sind und randalieren, werden zu einem wachsenden Problem für Fluggesellschaften, sagt Ryanair-Chef Michael O'Leary. Er verstehe nicht, wieso in Flughafenbars schon »um fünf oder sechs Uhr morgens« Alkohol ausgeschenkt werde, sagte er der englischen Zeitung »The Times «.
Die Einzelheiten
Dort präsentierte O'Leary auch gleich eine Lösung für das Problem: Außerhalb der in Großbritannien regulierten Öffnungszeiten für Pubs solle »an Flughäfen kein Alkohol ausgeschenkt werden«. O'Leary zufolge ist Ryanair im Schnitt inzwischen beinahe täglich zu Umleitungen gezwungen, weil betrunkene oder aggressive Passagiere sich danebenbenähmen. »Wenn ich zehn Jahre zurückblicke, hatten wir vielleicht eine Flugumleitung pro Woche, jetzt würde ich sagen, dass wir fast eine pro Tag haben«, sagte er der »Times«.
Auch deswegen sprach sich der Chef der irischen Billigfluggesellschaft dafür aus, unabhängig von der Zeit den Alkoholausschank an Flughäfen auf zwei Getränke pro Kopf zu begrenzen. Die könnte mithilfe der Bordkarten kontrolliert werden. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bereits angekündigt, Passagieren bei ungebührlichem Verhalten, das zu einem Ausschluss aus dem Flugzeug führt, eine Geldstrafe von 500 Euro in Rechnung zu stellen.
Eine Nachfrage der Nachrichtenagentur , ab welcher Uhrzeit die Fluggesellschaft selbst den Verkauf von Alkohol an Bord der Flüge beginnt, ließ Ryanair indes zunächst unbeantwortet. »Wir verhalten uns vernünftig und verantwortungsbewusst, aber diejenigen, die nicht verantwortungsbewusst handeln und davon profitieren, sind die Flughäfen«, sagte O'Leary der »Times«. Mehr zum Thema Auf Kurz- und Mittelstreckenflügen: Lufthansa streicht freien Handgepäckkoffer Übermacht der Golf-Airlines: »Die Lufthansa verdient im Schnitt weniger als zehn Euro pro Passagier« Ein Interview von manager-magazin-Redakteur Michael Machatschke Reinigung der Kabine nur noch auf Anforderung: Lufthansa testet, wie viel Dreck Passagiere akzeptieren Prämien für Mitarbeiter: Ryanair-Chef will strenger gegen Passagiere mit zu großem Handgepäck vorgehen Er erklärte zudem, dass auch die explosive Mischung aus Alkohol und Drogen – »Leute, die sich Pulver in die Nase schieben« – problematisch sei.
Hierbei seien Frauen »genauso schlimm« wie die Männer.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





