
re:publica in Berlin: Ein besseres Internet ist möglich
meinung re:publica in Berlin Ein besseres Internet ist möglich Von Torsten Kleinz Wenn vom Internet die Rede ist, geht es meist um Verbrechen, Radikalisierung und Manipulation. Das wird der Sache nicht gerecht. Trotzdem...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. meinung re:publica in Berlin Ein besseres Internet ist möglich Von Torsten Kleinz Wenn vom Internet die Rede ist, geht es meist um Verbrechen, Radikalisierung und Manipulation. Das wird der Sache nicht gerecht. Trotzdem muss die Politik endlich beherzter durchgreifen.
11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Junge Frauen am Smartphone: Im Internet findet man Kommerz und Gemeinschaft Foto: Finn Hafemann / iStockphoto / Getty Images Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Die Einzelheiten
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Vielen Menschen gilt das Internet inzwischen als dystopischer Ort. Sie verbinden es vor allem mit Betrug und Missbrauch, politischer Radikalisierung und überbordender Überwachung.
Eine No-go-Zone für Kinder und Jugendliche. Torsten Kleinz ist Redakteur im Team Netzwelt beim SPIEGEL. E-Mail Wir sollten uns bisweilen aber daran erinnern: Das Internet ist ein Lebensraum – und zwar ein besonders lebendiger.
Bibliotheken stehen hier neben Museen, Nachrichten sind ebenso verfügbar wie Kochrezepte. Kommerz ist zwar allgegenwärtig – ohne Milliardenkonzerne gäbe es kein Streaming und auch kein Cloudcomputing. Aber wer sucht, findet online auch Gemeinschaft, bekommt Hilfe in so ziemlich jeder Lebenslage: bei Haarausfall, kranken Gartenpflanzen oder in juristischen Notlagen.
Was Experten sagen
Etwa, wenn man einem der vielen Onlinebetrüger auf den Leim gegangen ist. Kurzum: Das Internet ist eine großartige Erfindung. Es ist derzeit nur leider in keinem guten Zustand.
Das Netz der MilliardäreAufgrund der vielen Missstände dreht sich die Debatte zu Social Media vor allem darum, wie man Jugendliche durch Altersbeschränkungen am besten formell vom sozialen Raum Internet aussperren kann. Dabei gibt es – anders als häufig suggeriert wird – Alternativen dazu. Ein erster Schritt: Wir müssen zurück in eine Welt, in der eine große Internetplattform auch mal pleitegehen kann.
Etwa wenn sie nicht mehr in die Zeit passt, schlecht geführt wird oder nicht mehr genug Geld einbringt. Myspace ist pleitegegangen, StudiVZ wurde eingestellt, Vine ist verschwunden. Warum soll dies nicht auch für TikTok, Facebook und Instagram möglich sein?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





