
Rücktritt Spahns: Das Ende einer Selbstherrlichkeit
Rücktritt Spahns : Das Ende einer Selbstherrlichkeit Ein Kommentar von Jasper von Altenbockum 18.07.2026, 16:23Lesezeit: 2 Min. Jens Spahn, Vorsitzender der Unions-Fraktion, im Bundestag in BerlindpaJens Spahn hat seine...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Rücktritt Spahns : Das Ende einer Selbstherrlichkeit Ein Kommentar von Jasper von Altenbockum 18. 2026, 16:23Lesezeit: 2 Min. Jens Spahn, Vorsitzender der Unions-Fraktion, im Bundestag in BerlindpaJens Spahn hat seine Lage falsch eingeschätzt.
Hätte Merz nicht gehandelt, wäre die CDU in eine Krise gestürzt. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Jens Spahn hat sich gleich doppelt getäuscht. Nicht die Fraktion bestimmte über sein Schicksal, wie er als deren Vorsitzender vorgeschlagen hatte und worin schon ein halber Rückzug steckte.
Die Einzelheiten
Die Kritik an seiner Entscheidung, sich im krassen Widerspruch zur CDU-Linie seinen Kinderwunsch durch Leihmutterschaft zu erfüllen, kam aus der Partei. Die hat über die Fraktionsspitze, theoretisch, nicht zu befinden. Spahn fühlte sich offenbar im Fraktionsgehege vor der Partei geschützt.
Doch nun war es der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz, der ihm diesen Schutz nahm und seinen Rücktritt forderte. Sich gegen den Bundeskanzler zu stellen, wäre für Spahn dann doch eine Nummer zu groß geworden. Es war damit klar, dass auch die Fraktion sich nicht anders als gegen ihn entscheiden konnte.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Erst Gratulation, dann RücktrittforderungNach der herzlichen Gratulation die Rücktrittsforderung – auch Merz zeigt in der Affäre nicht gerade Klarheit und politisches Gespür. Nachdem die CDU schon bei Wechselwählern an Glaubwürdigkeit verloren hat, wären nun auch die Stammwähler abgeschreckt worden.
Was Experten sagen
Eine Krise der Partei für das Vaterglück des Fraktionsvorsitzenden? Das war denn doch zu viel verlangt. Getäuscht hatte sich Spahn aber vor allem in der Sache.
Es ist ein Unterschied, ob ein Hendrik Streeck sich über die Partei und über deutsches Recht hinwegsetzt oder ob es der Fraktionsvorsitzende tut. Was sollten all diejenigen denken, die eine Parteilinie unterstützen, auch wenn es für sie bedeutet, sich nicht jeden Wunsch erfüllen zu können, gerade dann, wenn er so existenziell ist? Das erfordere, so sagte Spahn ganz richtig, Demut.
Die fehlte ihm nicht nur gegenüber der Partei. Sie fehlte ihm vor allem gegenüber dem Gesetz, das er selbst unterstützt hatte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




