
Sabastian Sawe: Weltrekordler startet erneut beim Berlin-Marathon
Wunderläufer Sawe Knackt er beim Berlin-Marathon seinen eigenen Rekord? Als erster Mensch lief Sabastian Sawe in London 42 Kilometer unter zwei Stunden. Im September will der Kenianer seinen Vorjahreserfolg in Berlin...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wunderläufer Sawe Knackt er beim Berlin-Marathon seinen eigenen Rekord? Als erster Mensch lief Sabastian Sawe in London 42 Kilometer unter zwei Stunden. Im September will der Kenianer seinen Vorjahreserfolg in Berlin verteidigen – die Strecke gilt als eine der schnellsten der Welt.
18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Sabastian Sawe nach seinem Sieg 2025 in Berlin Foto: Andreas Gora / dpa Marathon-Weltrekordläufer Sabastian Sawe wird wie schon im vergangenen Jahr in Berlin starten.
Die Einzelheiten
Der Kenianer tritt am 27. September erneut in der deutschen Hauptstadt an, wie er bei RTL und n-tv bestätigte. Sawe sagte, er freue sich sehr auf die Rückkehr und wolle seinen Titel verteidigen.
Im vergangenen Jahr hatte er das Rennen trotz Temperaturen um 25 Grad und Schwüle in 2:02:16 Stunden gewonnen. Ende April blieb Sawe in London über 42,195 Kilometer in 1:59:30 Stunden als erster Mensch in einem Wettkampf unter zwei Stunden. Auch der zweitplatzierte Yomif Kejelcha aus Äthiopien unterbot die Marke in 1:59:41 Stunden.
Wegen der flachen Strecke gilt auch Berlin als prädestiniert für schnelle Zeiten – insgesamt 13 Mal liefen seit Bestehen des Marathons Läuferinnen und Läufer in der Hauptstadt Weltrekorde, so oft wie sonst nirgendwo. Bild vergrößern Sawe beim Zieleinalauf in London Foto: Matthew Childs / Die Rekordmarke in London hat viele Experten überrascht, da die englische Hauptstadt phasenweise eine wellige Strecke hat. Zwar gilt sie mit knapp 130 Höhenmetern als verhältnismäßig flach und schnell, doch Berlin wird meist mit 70 Höhenmetern angegeben und war damit lange Zeit die schnellste Strecke der Welt.
Was Experten sagen
Vor dem Rekordlauf in London wurde der bisherige Weltrekord in Chicago gelaufen, davor war es Berlin. Sawe äußerte sich zurückhaltend: »Viele Menschen fragen sich vielleicht, welche Ziele ich dieses Mal habe. Nach meinem Sieg in London und meiner Leistung unter zwei Stunden kann ich nur sagen, dass ich mich – wie immer – so gut wie möglich vorbereiten werde.
« Er wolle so gut und so schnell wie möglich laufen, sagte er weiter. Was möglich sei, werde man am Renntag sehen. Mehr zum Thema Marathon-Weltrekordler Sabastian Sawe: Durch Zufall zum Wunderläufer Von Marco Fuchs Marathon-Weltrekord von Sabastian Sawe: Das sind die Geheimnisse hinter dem Wunderlauf – und was Hobbysportler daraus lernen können Ein Interview von Jörg Römer Yomif Kejelcha beim Weltrekordlauf in London: Wie der zweite Mann auf dem Mond Eine Kolumne von Marco Fuchs Der Berliner Renndirektor Mark Milde nannte Sawes Rückkehr eine große Auszeichnung für den Stellenwert der Traditionsveranstaltung und die schnelle Strecke.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





