
Sahra Wagenknecht: BSW erhält zum dritten Mal Millionenspende
Trotz Umfragentief BSW erhält zum dritten Mal Millionenspende Es ist die höchste Einzelspende für eine Partei in diesem Jahr: Das BSW hat mehr als eine Million Euro durch einen Unternehmer erhalten. In den Vorjahren war...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Trotz Umfragentief BSW erhält zum dritten Mal Millionenspende Es ist die höchste Einzelspende für eine Partei in diesem Jahr: Das BSW hat mehr als eine Million Euro durch einen Unternehmer erhalten. In den Vorjahren war der Spender allerdings noch großzügiger gewesen. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern BSW-Fahne auf einer Demonstration Foto: Paul-Philipp Braun / IMAGO Zum dritten Mal in Folge hat der Unternehmer Thomas Stanger das BSW mit einer Großspende bedacht. 767,12 Euro überwies der in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee wohnende Spender an die Partei.
Die Einzelheiten
Es ist damit bislang die größte Einzelspende im aktuellen Kalenderjahr. Das geht aus der Veröffentlichung von Großspenden durch den Deutschen Bundestag hervor. Alle Parteispenden von mehr als 35.
000 Euro müssen dem Parlament gemeldet und veröffentlicht werden. Stanger hilft der von Sahra Wagenknecht gegründeten Partei seit Anbeginn über die Runden. Im vergangenen Jahr überwies er genau 2,048 Millionen Euro, 2024 einmal 990.
000 Euro und später noch mal 4,09 Millionen Euro. Insgesamt hat der Unternehmer an das BSW in den vergangenen Jahren also mehr als acht Millionen Euro gespendet. So viel Geld hatte keine andere Partei von einem Einzelspender erhalten.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Wagenknechts Erbe: »Kultur der Abwertung« – 38 Seiten Abrechnung mit der BSW-Spitze Von Marc Röhlig Neuausrichtung mit angezogener Bremse »Wir können auch mehr schicken«: Wagenknechts Millionenspender sprechen erstmals im TV Von Rasmus Buchsteiner Stanger ist in der Hightechbranche zu Geld gekommen und lebt seit 20 Jahren mit seiner Partnerin Lotte Salingré bei Wismar. Ausschlaggebend für die Spende des Paares sei die »Friedenspolitik« Wagenknechts gewesen, sagte Salingré damals nach der 4-Millionen-Euro-Spende. »Uns ist wichtig, dass die positive Energie, die von dem BSW ausgeht, nicht an finanziellen Mitteln scheitert«, hatte zudem Stanger dem SPIEGEL gesagt.
In der Mitteilung des Bundestags ist formal nur er als Spender angegeben. Strauchelndes BündnisDie Partei selbst ist mehr als zwei Jahre nach Gründung allerdings mächtig ins Straucheln geraten. Das BSW war bei der Bundestagswahl 2025 mit 4,98 Prozent haarscharf an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert .
Die Partei hat das Ergebnis angefochten und verlangt eine Neuauszählung der Stimmen. Derzeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe über den Fall. Zugleich konnte die Partei jedoch bei vergangenen Landtagswahlen nicht punkten, auch bei den noch anstehenden Wahlen – etwa in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt – liegt das BSW in den Umfragen unter der Fünfprozenthürde.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





