
Saisoneröffnung: Warum deutsche Erdbeeren teurer sind
Saisoneröffnung : Warum deutsche Erdbeeren teurer sind Von Daniel Schleidt 06.05.2026, 17:17Lesezeit: 3 Min. Regional: In Bischofsheim wurde am Mittwoch die Erdbeersaison offiziell eröffnet.Lucas BäumlIn Hessen ist die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Saisoneröffnung : Warum deutsche Erdbeeren teurer sind Von Daniel Schleidt 06. 2026, 17:17Lesezeit: 3 Min. Regional: In Bischofsheim wurde am Mittwoch die Erdbeersaison offiziell eröffnet.
Lucas BäumlIn Hessen ist die Erdbeersaison eröffnet. Die Bauern hoffen auf gute Erträge, warnen vor neuen Vorschriften und erklären, warum ihre Früchte nicht billiger sein können als Importware. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Den Spargel, sagt Ingmar Jung, habe Boris Rhein gemacht.
Die Einzelheiten
Zu gerne hätte Hessens Landwirtschaftsminister Jung (CDU) neulich die Spargelsaison eröffnet, doch wenn der Ministerpräsident Rhein (CDU) den Termin wahrnehmen will, muss Jung zurücktreten. Umso schöner sei es, sagt er auf dem Hof eines landwirtschaftlichen Betriebs in Bischofsheim bei Rüsselsheim, nun die Erdbeeren zu übernehmen. Am Mittwoch durfte Jung die Erdbeersaison offiziell eröffnen und bei dieser Gelegenheit dafür werben, regionale Produkte jenen, die aus dem Ausland importiert werden, vorzuziehen.
„Wer hessische Erdbeeren kauft, stärkt bewusst die heimischen Betriebe“, sagt Jung. „Hier bekommt man Erdbeeren, die zu Ende gereift sind und viel besser schmecken als der Kram, der importiert wird. “ Das findet auch Peter Guthmann, der mit seinem Bruder Klaus in der sechsten Generation einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Sitz in Ginsheim-Gustavsburg führt.
Wichtigster Vertriebskanal für den Verkauf von Erdbeeren sei immer noch die Direktvermarktung. Ein Schälchen seiner Erdbeeren kostet derzeit 4,50 Euro und damit, vermutet Guthmann, ein paar Cent mehr als Massenware aus dem Supermarkt. „Nur durch höhere Preise können wir die gestiegenen Mindestlöhne ausgleichen“, sagt er.
Was Experten sagen
Mindestens ein Euro pro Schale seien reine Pflückkosten, hinzu kämen Lohnnebenkosten, Ausgaben für die Unterbringung der Hilfsarbeiter sowie die Kosten für Erdbeerpflanzen, Dünge- und Pflanzenschutzmittel und Folien. Insgesamt bewirtschaftet Guthmann viereinhalb Hektar Ackerland zum Anbau von Erdbeeren, das entspricht etwa sechs Fußballfeldern. Handgepflückt: Erdbeerkönigin Marleen Leonhardt bei der ErnteLucas BäumlAuf jedem Hektar stehen etwa 40.
000 Pflanzen, die jeweils eine Schale abwerfen. Denn natürlich müssen die Erdbeerbauern immer damit rechnen, dass ihnen das Wetter die Ernte zerstört. In der jetzt beginnenden Saison in Deutschland seien die Startbedingungen für Erdbeeren bislang gut gewesen, sagt Andreas Klein vom Landesverband für Erwerbsobstbau.
„Der kalte Winter hat den Pflanzen die nötige Ruhe gegeben. “ Als es Anfang März wärmer wurde, seien sie schnell gewachsen. „Jetzt müssen wir nur von Gewitter, Hagel und Starkregen verschont bleiben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





