
Scheidender Fed-Chef Powell will im Vorstand der US-Notenbank bleiben
Konflikt mit Präsident Trump Chef der US-Notenbank will im Vorstand bleiben Stand: 30.04.2026 • 08:58 Uhr Energiekrise und Inflationssorgen belasten auch die US-Wirtschaft, die Notenbank Federal Reserve lässt den...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Konflikt mit Präsident Trump Chef der US-Notenbank will im Vorstand bleiben Stand: 30. 2026 • 08:58 Uhr Energiekrise und Inflationssorgen belasten auch die US-Wirtschaft, die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins daher unangetastet. Trotzdem hielt die Sitzung der Währungshüter zwei große Überraschungen bereit.
Dass sich der scheidende Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) Jerome Powell mit einer Zinspause wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs verabschiedet, war erwartet worden. Überraschend war jedoch: Auch nach dem planmäßigen Ende seiner Amtszeit Mitte Mai will er im Vorstand der US-Notenbank bleiben. "Ich habe vor, mich in dieser Funktion zurückhaltend zu verhalten", sagte er bei seiner letzten Pressekonferenz als Fed-Vorsitzender.
Die Einzelheiten
Wie lange er als sogenannter Gouverneur im Vorstand arbeiten wolle, ließ er indes offen. Auf Powell soll auf Vorschlag von US-Präsident Donald Trump der frühere Fed-Gouverneur Kevin Warsh folgen . 2026 Früherer Fed-Gouverneur Warsh Wer ist Trumps Mann für die Fed-Spitze?
Trump hat Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Powell vorgeschlagen. mehr Brandrede gegen Vorgehen der US-Regierung Warsh war nur wenige Stunden vor dem Zinsentscheid vom Bankenausschuss des Senats bestätigt worden. Nun muss der gesamte Senat noch grünes Licht geben.
Ökonomen befürchten, dass Trump über Warsh erheblichen Einfluss auf Entscheidungen nehmen und indirekt Zinslockerungen erwirken könnte. Powell könnte im Vorstand bleiben wollen, um ein Gegengewicht darzustellen - zum Ärger Trumps, der ihn schon lange gefeuert sehen möchte. Der Präsident hatte über Monate Powell öffentlich verbal angegriffen und ihn für aus seiner Sicht zu langsame Zinssenkungen verantwortlich gemacht.
Was Experten sagen
Seine Reaktion auf den angekündigten Verbleib kam daher schnell. "Powell will bei der Fed bleiben, weil er nirgendwo sonst einen Job bekommt, niemand will ihn", erklärte Trump in seinem Onlinedienst. Finanzminister Scott Bessent sagte im Sender Fox Business, Powells Verbleib sei ein "Verstoß" gegen die Regeln der Fed und eine "Beleidigung" für Warsh.
Powells Verbleib ist zwar ein ungewöhnlicher Schritt, doch steht ihm diese Option zu. Er verteidigte seine Entscheidung in einer Art Brandrede, in der er Sorge über das juristische Vorgehen der Trump-Regierung äußerte. Dieses sei in der 113-jährigen Geschichte der US-Notenbank beispiellos.
2026 Chef der US-Notenbank Staatsanwältin stellt Ermittlungen gegen Powell ein Wegen angeblich ausufernder Renovierungskosten der US-Notenbank wurde gegen deren Chef Powell ermittelt. mehr Fed-Mitglieder uneins Die "rechtlichen Angriffe" gegen ihn gefährdeten "unsere Fähigkeit, Geldpolitik ohne Berücksichtigung politischer Faktoren zu betreiben", sagte der Fed-Chef.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





