
Schweinepest: Neue Fälle im Sauerland – Sperrzone nahe Hessen wächst
Tödliche Tierseuche Neue Schweinepest-Fälle nahe Hessen – Sperrzone wird größer Für die Tiere ist der Verlauf fast immer tödlich: Seit knapp einem Jahr versuchen die Behörden, die Afrikanische Schweinepest im Sauerland...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tödliche Tierseuche Neue Schweinepest-Fälle nahe Hessen – Sperrzone wird größer Für die Tiere ist der Verlauf fast immer tödlich: Seit knapp einem Jahr versuchen die Behörden, die Afrikanische Schweinepest im Sauerland mit strengen Maßnahmen einzudämmen. Nun gibt es mehrere tote Tiere nahe der hessischen Grenze. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schutzzaun gegen die Ausbreitung der Afrikanische Schweinepest in Südhessen im April 2025 Foto: Andreas Arnold / dpa Nach dem Fund mehrerer an Afrikanischer Schweinepest (ASP) verendeter Wildschweine außerhalb des bisherigen Seuchengebiets im Sauerland wird die Sperrzone vergrößert. Das teilte das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf mit.
Die Einzelheiten
Hintergrund der Maßnahme sei, dass inzwischen vier nachweislich an der Tierseuche verendete Wildschweine in Netphen-Grissenbach im Kreis Siegen-Wittgenstein gefunden worden seien. Das Gebiet werde weiter intensiv nach Kadavern abgesucht, hieß es weiter. Mai gefunden worden, drei weitere am vergangenen Donnerstag.
Erste Untersuchungsergebnisse belegten inzwischen das ASP-Virus bei diesen Fällen. Um zu verhindern, dass das Virus sich weiter ausbreiten kann, gelten in den Sperrzonen abgestufte Maßnahmen für Landwirte, Jäger und die Bevölkerung. So dürfen Wanderwege nicht verlassen werden.
Für Schweinebauern gelten eingeschränkte Vermarktungsmöglichkeiten. Auch der Verlauf neuer Zäune wird angepasstIn welchen Gebieten genau nun strengere Maßnahmen verhängt werden, sei noch Gegenstand der Abstimmung zwischen den beteiligten Kreisen. Weil die zuletzt infizierten Wildschweine nahe der Landesgrenze zu Hessen entdeckt wurden, stehe man auch in engem Austausch mit den hessischen Behörden, so ein Sprecher des NRW-Landwirtschaftsministeriums.
Was Experten sagen
Dabei stimme man sich auch über gemeinsame Maßnahmen zum Bau von Zäunen ab. Mitte April war mit dem Bau eines zweiten Zaunes begonnen worden. Diese laufenden Arbeiten würden an die neuen Funde angepasst.
Bisher rund 600 Tiere positiv getestetSeit dem ersten Fund eines mit ASP infizierten Wildschweinkadavers im Kreis Olpe im Juni 2025 wurden in NRW laut dem Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung rund 600 Tiere positiv getestet – bislang alle in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und im Hochsauerlandkreis. Landesweit wurden mehr als 46. 000 Tiere negativ getestet.
Für Menschen und andere Tiere ist das Virus ungefährlich. Für Haus- und Wildschweine verläuft eine Infektion jedoch fast immer tödlich. Ist ein Hausschwein erkrankt, muss in der Regel der gesamte Bestand getötet werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





