
Sebastian Krumbiegel über Politik, Friedrich Merz und Antifa
Musiker gegen Mirko »Bist du Faschist oder was?« – Prinzen-Sänger Krumbiegel reagiert auf Zuschauer Im ZDF-Magazin »Volle Kanne« wird Sebastian Krumbiegel mit einer Zuschauerbemerkung konfrontiert. Der Prinzen-Sänger...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Musiker gegen Mirko »Bist du Faschist oder was? « – Prinzen-Sänger Krumbiegel reagiert auf Zuschauer Im ZDF-Magazin »Volle Kanne« wird Sebastian Krumbiegel mit einer Zuschauerbemerkung konfrontiert. Der Prinzen-Sänger überlegt nicht lange.
17 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Sebastian Krumbiegel im April in Thüringen Foto: Martin Schutt / dpa Sebastian Krumbiegel und seine Band, Die Prinzen , haben noch nie einen Hehl aus ihrer politischen Einstellung gemacht.
Die Einzelheiten
Seit Jahren positioniert sich der Musiker öffentlich, vor allem pro Demokratie und gegen Rechtsextremismus oder die AfD. So auch bei einem Auftritt des 59-Jährigen am Mittwochmorgen in der ZDF-Show »Volle Kanne« : Er forderte eine gerechtere Steuerpolitik, eine gerechtere Verteilung von Wohlstand und er verstehe nicht, warum man den Leuten ans Bürgergeld gehe. »Ich glaube an den Solidargedanken.
« Auch verstehe er, wenn man unzufrieden mit der Arbeit der Regierung sei. Aber Rechtsaußen zu wählen, sei keine Lösung. Eine offensichtliche Replik darauf gab es gegen Ende der Sendung in Form einer Leserzuschrift eines gewissen Mirko, vorgelesen von Moderator Florian Weiss: »Nein, danke!
Heute wieder Antifa-Parolen zum Frühstück«, hieß es darin. Krumbiegel, erfahren in der Diskussion, wandte sich direkt an die Kamera, an Mirko: »Bist du Faschist oder was? Dann bin ich natürlich gegen dich.
Was Experten sagen
« Antifa bedeute Antifaschismus, sagte Krumbiegel, und jeder Demokrat solle Antifaschist sein. Er sei es mit Leib und Seele. »Ich mag den Scheiß nicht, der damals war.
Und ich mag den Scheiß nicht, der jetzt gerade wieder auf uns zuzurollen scheint. « Er finde es wichtig, nicht zu brüllen, sondern zu versuchen, Leute mit Argumenten zu überzeugen, sagte Krumbiegel weiter und schloss mit den Worten: »Kein lieber Gruß an Mirko. « Mehr zum Thema Soloalbum von Prinzen-Sänger: Wem Sebastian Krumbiegel sein neues Album widmet In der Sendung ging es übrigens auch noch um seine Band, die im kommenden Jahr ihre Abschiedstournee spielt.
Die Entscheidung sei schwierig gewesen, aber Die Prinzen seien eine demokratische Band, sagte Krumbiegel, der aus Leipzig stammt und in der DDR aufwuchs . »Wir wollen nicht als Mogelpackung weitermachen. Wenn nicht mehr alle Bock haben, haben eben nicht mehr alle Bock«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





