
Seltene-Erden-Förderer: Australien zwingt China-freundliche Aktionäre zum Verkauf von Anteilen
Seltene-Erden-Förderer Australien zwingt China-freundliche Aktionäre zum Verkauf von Anteilen Die Regierung von Australien versucht, den Einfluss Chinas auf den Handel mit seltenen Erden zurückzudrängen. Zu spüren...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Seltene-Erden-Förderer Australien zwingt China-freundliche Aktionäre zum Verkauf von Anteilen Die Regierung von Australien versucht, den Einfluss Chinas auf den Handel mit seltenen Erden zurückzudrängen. Zu spüren bekamen das nun Aktionäre eines Bergbauunternehmens. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bergbau in Australien (Archivfoto): robuster und nicht diskriminierender Rahmen Foto: / BHP Billiton Australien zwingt mehrere mit China verbundene Aktionäre zum Verkauf ihrer Anteile an dem auf seltene Erden spezialisierten Unternehmen Northern Minerals. Australiens Finanzminister Jim Chalmers erklärte am Montag, sechs Anteilseigner mit Adressen in China, Hongkong und den Britischen Jungferninseln müssten ihre Aktien verkaufen.
Die Einzelheiten
Chalmers begründete dies mit der Notwendigkeit, den strategisch wichtigen Sektor vor ausländischer Einflussnahme zu schützen. »Wir betreiben einen robusten und nicht diskriminierenden Rahmen für ausländische Investitionen und werden nötigenfalls weitere Schritte unternehmen, um unser nationales Interesse in dieser Angelegenheit zu schützen«, erklärte Chalmers weiter. Nationales Interesse schützenDas australische Unternehmen Northern Minerals will Chinas Vormachtstellung bei der Produktion von Dysprosium herausfordern.
Das Metall wird für Hochleistungsmagnete verwendet, die unter anderem in Elektroautos zum Einsatz kommen. Nach Angaben des Unternehmens werden derzeit fast 99 Prozent des weltweit produzierten Dysprosiums in China hergestellt. China kontrolliert große Vorkommen seltener Erden und hat vor allem bei deren industrieller Verarbeitung enormen Einfluss.
Industriestaaten wie die USA, Deutschland und Südkorea suchen deshalb nach alternativen Bezugsquellen. Mehr zum Thema Handelskrieg gegen China: USA und Australien wollen Kooperation bei seltenen Erden ausbauen Gegen Chinas Dominanz: EU plant direkte Beteiligungen an Rohstoffprojekten in Australien Rohstoffe: China führt strengere Exportkontrollen für seltene Erden ein Northern Minerals besitzt Rechte an einem bedeutenden Dysprosium-Vorkommen bei Browns Range im Bundesstaat Westaustralien und bezeichnet sich selbst als »zuverlässige Alternative« zu in China geförderten Rohstoffen. Bereits 2024 hatte Canberra auf Grundlage derselben Regeln eine andere Gruppe chinesischer Investoren zum Verkauf von Anteilen an Northern Minerals gezwungen.
Im Oktober unterzeichneten die USA mit Australien ein Abkommen über besseren Zugang zu australischen Vorkommen seltener Erden und kritischer Rohstoffe. Auch die EU hatte im März mit Australien ein Freihandelsabkommen geschlossen, das europäischen Unternehmen besseren Zugang zu australischen Rohstoffen sichern und die Abhängigkeit von China verringern soll.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





