
Social-Media-Verbot: Das ist keine Kapitulation, Herr Brosda
Social-Media-Verbot : Das ist keine Kapitulation, Herr Brosda Ein Kommentar von Michael Hanfeld 05.05.2026, 13:55 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Hält nichts von einem Social-Media-Verbot für Kinder:...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Social-Media-Verbot : Das ist keine Kapitulation, Herr Brosda Ein Kommentar von Michael Hanfeld 05. 2026, 13:55 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Hält nichts von einem Social-Media-Verbot für Kinder: Hamburgs Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda (SPD).
dpa Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda (SPD) meint, ein Social-Media-Verbot für Kinder wäre eine politische Kapitulationserklärung. Widerspruch: Eine Altersbegrenzung für die Plattformen ist das letzte verbleibende Mittel. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wer wird denn gleich kapitulieren?
Die Einzelheiten
Der SPD-„Abrüstungsexperte“ Rolf Mützenich vielleicht, der sich freut, dass die USA nicht, wie vereinbart, Mittelstreckenraketen in Deutschland stationieren wollen, und tatsächlich glaubt, der russische Präsident Wladimir Putin werde nun gerne über den Abzug seiner in Kaliningrad aufgestellten Raketen verhandeln, die mit 2000 Kilometern Reichweite ganz Zentraleuropa bedrohen und für Vernichtungsangriffe in kürzester Zeit parat stehen. Dass Hamburgs Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda (SPD) einmal von einer politischen Kapitulationserklärung spräche, hätten wir indes nicht gedacht. Für eine solche hält er, wie er auf dem 2MR-Festival in Hamburg sagte, das von vielen befürwortete Social-Media-Verbot für Kinder.
Das sei nichts anderes als das Eingeständnis, dass man es nicht vermöge, die Plattformen so zu gestalten, dass sie Kindern nicht schadeten. Plattformen verstehen nur Härte Die „Teilhabe an digitalen Kommunikationsräumen ist auch für Kinder ein Menschenrecht“, sagte Brosda der Katholischen Nachrichtenagentur zufolge und meinte, „so etwas wie Social Media“ hätte eigentlich „nur öffentlich-rechtlich gebaut werden dürfen. Das haben wir damals nicht verstanden, und jetzt kriegen wir das nicht mehr hin.
Das hat damals niemand verstanden, und das bekommt in Deutschland und Europa niemand mehr hin, die Politik schon gar nicht, es sei denn, sie bearbeitet die US- und chinesischen Plattformen mit den Mitteln, die sie verstehen; mit maximaler Härte, zwingt sie dazu, Gesetze einzuhalten, bringt sie vor Gericht, erlegt ihnen hohe Strafen auf und – reguliert den Zugang für Minderjährige.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





