
Sohn von Mette-Marit: Marius Borg Høiby könnte vorerst freikommen
Wegen schwer kranker Mutter Marius Borg Høiby könnte vorerst freikommen Wird der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit bald aus der Untersuchungshaft entlassen? Nach einem positiven Gerichtsentscheid hat die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wegen schwer kranker Mutter Marius Borg Høiby könnte vorerst freikommen Wird der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit bald aus der Untersuchungshaft entlassen? Nach einem positiven Gerichtsentscheid hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Nun soll eine höhere Instanz urteilen.
21 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Marius Borg Høiby mit seiner Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, im Jahr 2022 Foto: Lise Aserud / EPA Ein Gericht in Norwegen hat entschieden, den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit aus der Untersuchungshaft zu entlassen, damit dieser bei seiner schwer kranken Mutter sein kann.
Die Einzelheiten
Damit gaben die Richter in Oslo einem Antrag von Marius Borg Høiby am Montagabend statt. Gegen die Entscheidung legte die Staatsanwaltschaft jedoch umgehend Berufung mit aufschiebender Wirkung ein. Høiby muss deshalb in Untersuchungshaft bleiben, bis eine höhere Instanz den Fall geprüft hat.
Die Polizei hatte sich zuvor gegen eine Freilassung ausgesprochen. Das Gericht sah das anders: »Die Fortsetzung der Inhaftierung wäre nicht nur für Høiby, sondern auch für seine Mutter in der ohnehin schwierigen Lage, in der sie sich befinden, sehr belastend«, zitierte die norwegische Zeitung »Verdens Gang« das Gericht. In einer Woche wird das Urteil im Vergewaltigungsprozess gegen den 29-Jährigen verkündet.
Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre und sieben Monate Gefängnis gefordert, die Verteidigung einen Freispruch von den schwersten Vorwürfen, vier Fällen von Vergewaltigung. »Da drinnen zu sitzen, während Mama so krank ist, ist nicht auszuhalten«, sagte Høiby bei dem Gerichtstermin in Oslo laut der Zeitung »Verdens Gang». Es sei sehr hart für ihn, seiner Mutter in ihrer Situation nicht beistehen zu können.
Was Experten sagen
Vor Gericht beteuerte der Norweger, dass er jetzt »niemals etwas tun würde, dass die Situation verschlimmert. Das ist undenkbar für mich. « Zuvor hatte Høiby das Gefängnis am Montag Medienberichten zufolge für einige Stunden verlassen dürfen, um an einem Informationstreffen zum Gesundheitszustand der Kronprinzessin teilzunehmen.
Dieser hatte sich nach Angaben des norwegischen Hofs in letzter Zeit erneut drastisch verschlechtert. Wegen ihrer »lebensbedrohlichen chronischen Lungenkrankheit« sei Mette-Marit nun auf eine Warteliste für eine Transplantation gekommen, hieß es am Freitag. Bereits im Dezember hatte das Königshaus mitgeteilt, dass die Kronprinzessin eine neue Lunge braucht.
Sie leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose. Im Alltag benutzt sie inzwischen ein Sauerstoffgerät.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





