
Sorge vor Mega-Beben: Die unvermeidbare japanische Katastrophe
Sorge vor Mega-Beben : Die unvermeidbare japanische Katastrophe Von Tim Kanning 19.05.2026, 11:02Lesezeit: 7 Min. Im Dezember letzten Jahres bebte die Erde im nordöstlichen Tohoku.dpaJeden Tag wackelt in Japan die Erde....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sorge vor Mega-Beben : Die unvermeidbare japanische Katastrophe Von Tim Kanning 19. 2026, 11:02Lesezeit: 7 Min. Im Dezember letzten Jahres bebte die Erde im nordöstlichen Tohoku.
dpaJeden Tag wackelt in Japan die Erde. Irgendwann wird es zu einem riesigen Beben kommen – mit fatalen Folgen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Alarm wirkte wie aus einem Actionfilm.
Die Einzelheiten
Eben noch lief das normale Vorabendprogramm, jetzt mahnte plötzlich ein Sprecher in eindringlicher Stimme aus dem Fernseher: „Im Norden von Japan gab es soeben ein schweres Erdbeben. Die Behörden haben eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Wenn Sie sich an der Küste befinden, begeben Sie sich sofort auf höher gelegenes Gelände.
“ Immer und immer wieder wiederholte der Sprecher die gleichen Sätze, bis er sie durch weitere erschreckende Informationen ergänzte: „Die Wetterbehörde warnt vor bis zu drei Meter hohen Flutwellen. Hohe Wellen wurden schon draußen auf dem Meer gesichtet. Tödliche Flutwellen rollen mit hoher Geschwindigkeit auf die Küste zu, wo Sie sich gerade befinden.
Evakuieren Sie die Küste! “ Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen Ein Beben der Stärke 7,5 erschütterte an einem Nachmittag Ende April den Meeresboden vor der Ostküste Japans.
Was Experten sagen
Auch in weiten Teilen des Landes waren heftige Erdstöße zu spüren. Noch in der 600 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio schwankten die Hochhäuser. Innerhalb von Sekunden lief kurz darauf eine gut eingespielte Alarmroutine an.
In den unmittelbar betroffenen Gebieten gingen Sirenen und Lautsprecherdurchsagen los, und jedes Handy gab ein schrillendes Tuten mit „Erdbeben, Erdbeben! “-Warnrufen von sich. Vor 15 Jahren, bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Fukushima, starben mehr als 20.
000 Menschen, und aus Sicht vieler Fachleute lag das auch daran, dass die Warnungen im Fernsehen damals nicht dringlich genug erschienen und die Menschen sie erst einmal nicht ernst genommen hatten. Daher wird heute im Fernsehen direkt von höchster Lebensgefahr gesprochen. 73 spürbare Erschütterungen pro MonatSelbst Ministerpräsidentin Sanae Takaichi wiederholte an diesem Tag im April die Evakuierungsaufrufe in einer rasch einberufenen Pressekonferenz.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





