
Spannungen mit Donald Trump: Friedrich Merz sieht Stärke der Nato nicht allein von Truppenzahl abhängig
Angekündigter Abzug von US-Soldaten Merz sieht Stärke der Nato nicht allein von Truppenzahl abhängig Die Stimmung zwischen Donald Trump und Friedrich Merz ist angespannt. In Schweden beschwört der Kanzler die Einigkeit...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Angekündigter Abzug von US-Soldaten Merz sieht Stärke der Nato nicht allein von Truppenzahl abhängig Die Stimmung zwischen Donald Trump und Friedrich Merz ist angespannt. In Schweden beschwört der Kanzler die Einigkeit der Nato. Derweil entsendet London ein Schiff für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus.
41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Friedrich Merz in Stockholm: Einigkeit trotz Truppenabzug?
Die Einzelheiten
Foto: Jonathan Nackstrand / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) blickt trotz der Spannungen mit den USA und des angekündigten Abzugs von US-Truppen aus Deutschland weiter demonstrativ optimistisch auf den Zusammenhalt der Nato. Am Rande des Parteitags der Konservativen Partei Schwedens, den er als CDU-Parteichef und Gast besuchte, sagte er: »Die Stärke der Nato hängt nicht allein von der Truppenzahl ab, sondern von gemeinsamen Zielen, und diese Einigkeit besteht nach wie vor.
« Die Nato-Truppenzahlen in Deutschland werden definitiv sinken: Das US-Verteidigungsministerium hat angekündigt, rund 5000 der etwa 39. 000 in Deutschland stationierten US-Soldaten abzuziehen. Die Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Merz.
Was Experten sagen
Der hatte sich Ende April vor einer Schulklasse im Sauerland zu der Äußerung hinreißen lassen, dass die gesamte US-Nation vom iranischen Regime in den Verhandlungen über ein Ende des Kriegs »gedemütigt« werde. Das international berichtete, diplomatisch eher ungeschickte Zitat erzürnte US-Präsident Donald Trump, der direkt per Social Media bekannt gab, dass Merz keine Ahnung habe, wovon er spreche. Kurz darauf verkündeten die USA den Abbau ihrer Truppenzahl in Deutschland – es wirkte wie eine direkte Reaktion.
Das Verhältnis zwischen Merz und Trump gilt seitdem als gespannt. In Stockholm demonstrierte Merz nun zumindest einseitig Einigkeit: »Ich habe keinen Zweifel daran, dass die USA ein großes Interesse daran haben, einen starken europäischen Teil der Nato an ihrer Seite zu haben und umgekehrt. « An der Seite der USA hätte Trump die Nato-Mitglieder gern in dem Krieg gesehen, den er mit Israel gegen Iran lostrat.
Dass die Nato ihm hier die aktive Unterstützung versagte, hat Trump wiederholt als »im Stich lassen« umschrieben. Vonseiten der Nato gibt es nur die Versicherung, sich erst nach Beendigung des Kriegs an der Absicherung des Friedens und des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus beteiligen zu wollen. Mehr zum Thema Transatlantische Beziehungen: Trump nimmt Rache an Deutschland.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





