
SPD, Grüne und Linke kündigen gemeinsam ihre Parteipräsenz bei X auf
Aktion #WirVerlassenX SPD, Grüne und Linke kündigen gemeinsam ihre Parteipräsenz bei X auf Es wurde ihnen zu viel Chaos, zu viel Desinformation: SPD, Grüne und Linke wollen sich vom Nachrichtendienst X verabschieden....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Aktion #WirVerlassenX SPD, Grüne und Linke kündigen gemeinsam ihre Parteipräsenz bei X auf Es wurde ihnen zu viel Chaos, zu viel Desinformation: SPD, Grüne und Linke wollen sich vom Nachrichtendienst X verabschieden. Hinter der Aktion steckt eine länger geplante Absprache. 12 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern X-App: »X in den letzten Jahren im Chaos versunken« Foto: Rene Traut / IMAGO Die Begründung ist bei allen wortgleich, das Timing ebenso: Am Montagmorgen haben SPD , Grüne und Linke ihren Abschied vom Kurznachrichtendienst X verkündet. »X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken«, heißt es in den Tweets.
Die Einzelheiten
»Politische Debatten leben vom Austausch, der Menschen erreicht & informiert. X hingegen fördert zunehmend Desinformation. Deswegen bespielen wir diesen Account nicht mehr.
« Der gemeinsame Rückzug gilt für die drei offiziellen Parteien-Accounts sowie die drei Accounts der zugehörigen Bundestagsfraktionen. Zugleich verkündeten auch einzelne Parteigrößen ihren Rückzug, etwa Linkenchef Jan van Aken oder die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge . Andere, wie die Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek, hatten der Plattform schon vor längerer Zeit den Rücken gekehrt.
Mehr zum Thema Desinformationsflut: Fakt oder Fake? So gefährlich sind KI-Videos Von Jessica Chen, Angela Gruber, Max Hoppenstedt Heinrichs und Marvin Milatz Vermeintliche Parodie: Jan Böhmermann geht juristisch gegen X vor – und gewinnt Von Max Hoppenstedt Heinrichs Gegen Hass auf Instagram: Ricarda Lang zeigt Beleidigungen im Netz den Mittelfinger Unter ihre Tweets setzen die Parteien Informationen, wo man sie alternativ erreichen könne, etwa bei Instagram oder beim Nachrichtendienst BlueSky. Einzelnen Parteimitgliedern ist freigestellt, wie sie sich künftig zu X verhalten, aber die Parteien legen ihren Mitgliedern den Austritt nahe.
Was Experten sagen
Der Protest wurde über Wochen gemeinsam vorbereitet und geht auf eine Initiative der Grünen-Geschäftsführerin Pegah Edalatian zurück. SPD, Grüne und Linke hatten sich darauf geeinigt, ein Zeichen zu setzen – und den Hashtag #WirVerlassenX kreiert. »Einfallstor für Desinformation und aggressive Debattenkultur« Die Plattform habe aber nachweislich an Relevanz als politische Informations- und Diskussionsplattform verloren, sagte Edalatian dem Dienst »Table Media«.
X sei »zu einem Einfallstor für Desinformation und eine aggressive Debattenkultur« geworden. »Wir wollen weiterhin im digitalen Raum diskutieren und dabei andere Perspektiven sehen und berücksichtigen. Auf X ist das jedoch kaum noch möglich.
« Der früher als Twitter bekannte Nachrichtendienst war im Oktober 2022 von Techmilliardär Elon Musk übernommen worden. Musk hatte die Plattform stark verändert und in eine illiberale Meinungsseite ummodelliert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





