
SPD in der Krise: Ist die Partei noch zu retten?
Sozialdemokraten in der Krise Ein Buckelwal weckt mehr Gefühle als die SPD Die SPD taumelt von einem Tief ins nächste. In der Partei fragen sich viele, warum die Menschen ihnen nicht mehr glauben. Und in einem...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sozialdemokraten in der Krise Ein Buckelwal weckt mehr Gefühle als die SPD Die SPD taumelt von einem Tief ins nächste. In der Partei fragen sich viele, warum die Menschen ihnen nicht mehr glauben. Und in einem Landesverband träumen die Genossen von einem Coup.
Von Sophie Garbe, Andreas Niesmann und Miriam Olbrisch 16. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern SPD-Vorsitzende Bärbel Bas und Lars Klingbeil: Sie sollen die Partei wieder aufrichten Foto: Hannibal Hanschke / EPA Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Das Gespräch ist fast vorbei, da sagt Robin Mesarosch einen Satz, der Hoffnung und Problem der SPD zugleich ausdrückt.
Anfang Mai sitzt er im Büro der Bundestagsabgeordneten Isabel Cademartori. Die beiden bewerben sich gemeinsam um den Vorsitz der SPD in Baden-Württemberg. Bei der Landtagswahl im März holten die Sozialdemokraten dort nur noch 5,5 Prozent.
Fast wäre die Partei zum ersten Mal in ihrer Geschichte aus einem Landesparlament verschwunden. Ein Ergebnis wie dieses bedeutet weniger Geld, weniger Abgeordnete, weniger Wahlkreisbüros. Mesarosch versucht zu erklären, warum er glaubt, dass die SPD im Süden trotzdem noch eine Chance hat.
Was Experten sagen
»Es gibt genügend Beispiele auf der Welt, wo diese David-gegen-Goliath-Geschichten funktioniert haben. Wo sich gute Ideen gegen das Establishment durchgesetzt haben. «Die SPD ist in diesem Szenario David?
Cademartori schnaubt. »Also Goliath sind wir mit 5,5 Prozent sicher nicht. « Das ist die Lage der SPD im Jahr 2026: einst Volkspartei, heute in vielen Teilen des Landes ein Underdog.
Es ist schwer geworden, über die Krise der SPD zu schreiben, weil alle negativen Superlative längst verbraucht sind – und es danach immer noch weiter bergab ging. Bei der Bundestagswahl 2025 fiel die SPD auf einen historischen Tiefstwert von 16,4 Prozent. Heute steht sie in Umfragen bei rund 12 Prozent.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





