
Standort des Wals: Umweltminister Backhaus verärgert über fehlende Senderdaten
Standort des Wals : Umweltminister Backhaus verärgert über fehlende Senderdaten 03.05.2026, 09:01 Lesezeit: 6 Min. Bildbeschreibung ausklappen Dänemark, Skagen: Der Blas eines Wales am Samstagmorgen. Vermutlich handelt...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Standort des Wals : Umweltminister Backhaus verärgert über fehlende Senderdaten 03. 2026, 09:01 Lesezeit: 6 Min. Bildbeschreibung ausklappen Dänemark, Skagen: Der Blas eines Wales am Samstagmorgen.
Vermutlich handelt es sich um den Buckelwal, der wochenlang vor der Insel Poel festlag. dpa Die Kontroverse um den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal geht auch nach seiner Freilassung weiter. Umweltminister Backhaus kritisiert das Vorgehen der privaten Rettungsinitiative.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Auch einen Tag nach der Freisetzung des mehrfach an deutschen Ostsee-Küsten gestrandeten Buckelwals in der Nordsee sind viele Fragen offen. Zu einem von der verantwortlichen Privatinitiative in Aussicht gestellten Peilsender gab es im Tagesverlauf widersprüchliche Angaben. Eine Sprecherin des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern sagte am Samstagnachmittag, die Peildaten seien mehrfach angefordert worden, lägen aber nicht vor.
Die Freisetzung an sich wurde von der Bereederungsgesellschaft des Begleitschiffs „Robin Hood“ als Erfolg bezeichnet – „trotz der widrigen Umstände und Wetterbedingungen“, heißt es in einem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor war von Teilen der Initiative Kritik am Ablauf der finalen Momente geübt worden, der sich nicht von unabhängigen Quellen verifizieren ließ. Die Bereederungsgesellschaft schreibt hingegen von einem abgestimmten Vorgehen aller Beteiligten.
Die von der Initiative versprochenen Peildaten des Wals hätten auch am Mittag noch immer nicht vorgelegen, teilte Eva Klaußner-Ziebarth, Sprecherin des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern, mit. Umweltminister Till Backhaus ging in einem Statement beim Livestream-Anbieter News5 darauf ein: „Was mich wirklich ärgert, ist ausdrücklich: Es war vereinbart, dass uns die Daten übermittelt werden, damit wir ihn auch begleiten können. ) Uns sind bis heute keine Daten zur Verfügung gestellt worden.
Was Experten sagen
“ Im Übrigen sei auch vereinbart gewesen, dass ein Videosystem auf der Barge installiert wird, damit beauftragte Tierärzte den Wal weiter beobachten können – „auch das ist nicht erfolgt“. Backhaus hatte zuvor in einem ersten Fazit zu der Aktion gesagt: „Wir haben diesen Rettungsversuch, der in dieser Form einmalig in Deutschland ist, erfolgreich begleitet und damit auch ein Stück Geschichte geschrieben. “ Die „Bild“-Zeitung berichtete am Abend, es gäbe mittlerweile ein sporadisches Signal.
Offiziell bestätigt wurde das von der Initiative nicht. Am Vormittag hatte die Rechtsanwältin der Initiative, Constanze von der Meden, gesagt, es könnten vorerst keine Angaben zur Schwimmrichtung des Wals gemacht werden. Welche Probleme es konkret gab, blieb aber unklar.
„Es gab bisher genug Anlässe, an der Professionalität des Teams zu zweifeln“ „Wenn sich bewahrheitet, dass der Peilsender keine Daten liefert, wäre das eine Katastrophe, auch für das „Rettungsteam““, teilte der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter mit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





