
Straße von Gibraltar: Grindwale schreien gegen Schiffslärm an
Studie vor Gibraltar Grindwale schreien gegen Schiffslärm an Es ist, als lebten sie neben einem kreischenden Staubsauger: Grindwale in der Straße von Gibraltar haben mit dem ständigen Schiffslärm zu kämpfen. Forscher...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Studie vor Gibraltar Grindwale schreien gegen Schiffslärm an Es ist, als lebten sie neben einem kreischenden Staubsauger: Grindwale in der Straße von Gibraltar haben mit dem ständigen Schiffslärm zu kämpfen. Forscher haben jetzt festgestellt, dass die Tiere ihre Kommunikation daran anpassen. 42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Eine Herde Grindwale (Symbolbild) Foto: Zhang Liyun / Xinhua / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Straße von Gibraltar zwischen Spanien und Marokko gehört zu den am stärksten befahrenen Gewässern der Welt.
Jedes Jahr passieren mehr als 60. 000 Schiffe die Meerenge. Genau dort aber leben zahlreiche Grindwale, die zwischen all den Schiffen Nahrung suchen, ihren Nachwuchs aufziehen und Kontakt zu ihrer Herde halten müssen.
Doch das ist im Lärm der Schiffsmotoren nicht immer leicht. Um sich inmitten des Lärms Gehör zu verschaffen, rufen die Wale teilweise lauter als üblich. Das berichtet ein internationales Forschungsteam im »Journal of Experimental Biology« .
Was Experten sagen
Die Gruppe um Milou Hegeman und Frants Jensen von der dänischen Universität Aarhus war zwischen 2012 und 2015 mit einem Forschungsschiff in der Straße von Gibraltar unterwegs. Die Forscher zeichneten die Rufe der Wale auf, um mehr darüber zu erfahren, wie die Tiere unter den Umständen des Schiffsverkehrs leben. Bild vergrößern Grindwale (Symbolbild) Foto: Sergio Hanquet / Biosphoto / Dazu befestigten sie mit Saugnäpfen Aufzeichnungsgeräte an den Rücken von 23 Grindwalen (Globicephala melas).
Die Geräte dokumentierten nicht nur die Geräusche der Tiere, sondern zeichneten auch auf, in welcher Tiefe die Wale unterwegs waren und wie sie sich bewegten. Nach 24 Stunden lösten sich die Geräte und trieben an die Oberfläche. Wie neben einem StaubsaugerZurück im Labor analysierte das Team 1432 Walrufe und den Umgebungslärm.
Dieser bewegte sich in einer Spanne von 79 bis 144 Dezibel. Den Autoren zufolge ist das vergleichbar mit der Geräuschkulisse eines lauten Restaurants bis hin zu Staubsaugerlärm. Bei den Walen scheint dies dazu zu führen, dass sie ihr Verhalten anpassen und die Lautstärke ihrer Rufe erhöhen, wie die Forscher feststellten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





