
Streit in Venedig: Jury der 61. Kunstbiennale zurückgetreten
Streit in Venedig : Jury der 61. Kunstbiennale zurückgetreten Von Karen Krüger, Mailand 30.04.2026, 20:27 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der Präsident der Venedig Biennale Pietrangelo Buttafuoco vor dem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Streit in Venedig : Jury der 61. Kunstbiennale zurückgetreten Von Karen Krüger, Mailand 30. 2026, 20:27 Lesezeit: 2 Min.
Bildbeschreibung ausklappen Der Präsident der Venedig Biennale Pietrangelo Buttafuoco vor dem Zentralpavillon Picture Alliance Die internationale Jury der 61. Kunstbiennale von Venedig ist nach Wochen voller Spannung geschlossen zurückgetreten. Der Goldene und der Silberne Löwe sollen vom Publikum vergeben werden.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die internationale Jury der 61. Biennale von Venedig ist zurückgetreten. Dies geht aus einer Mitteilung der Biennale hervor, die am Donnerstag, nach dem Besuch der Inspektoren des Kulturministeriums in den Räumen der Biennale-Stiftung, veröffentlicht wurde.
Die Entscheidung fiel nach einem Treffen zwischen den Mitgliedern der Jury und dem Präsidenten der Stiftung, Pietrangelo Buttafuoco, berichtet die italienische Zeitung „Corriere della Sera“. Die Löwen werden künftig vom Publikum vergeben „Mit Wirkung zum 30. April 2026 haben wir, die von Koyo Kouoh, der künstlerischen Leiterin der 61.
Ausgabe der Biennale von Venedig, ausgewählte internationale Jury, unseren Rücktritt eingereicht. Wir tun dies in Übereinstimmung mit unserer am 22. April 2026 veröffentlichten Absichtserklärung“, heißt es in der Mitteilung.
Die Entscheidung folgte auf Wochen voller Spannungen um die Wiedereröffnung des russischen Pavillons und die Anwesenheit israelischer Künstler. April hatte die fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz der Kunsthistorikerin Solange Farkas erklärt, Länder, deren politische Führung vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt ist, nicht zu berücksichtigen. Konkret gemeint waren damit Russland und Israel.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





