
„Striptease der Arroganz“: Real Madrid versinkt im Chaos
„Striptease der Arroganz“ : Real Madrid versinkt im Chaos 14.05.2026, 12:27Lesezeit: 2 Min. Will offenbar mit aller Macht an der Macht bleiben bei Real Madrid: Präsident Florentino PérezAPEr pöbelt, poltert, beleidigt...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. „Striptease der Arroganz“ : Real Madrid versinkt im Chaos 14. 2026, 12:27Lesezeit: 2 Min. Will offenbar mit aller Macht an der Macht bleiben bei Real Madrid: Präsident Florentino PérezAPEr pöbelt, poltert, beleidigt und droht: Florentino Pérez, Präsident des spanischen Fußballklubs Real Madrid, löst mit zwei denkwürdigen Auftritten heftige Reaktionen aus.
Die Liga und der FC Barcelona reagieren umgehend. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In 64 bizarren Minuten voller Attacken und Tiraden gegen die „Feinde von Real Madrid“ hat Präsident Florentino Pérez das ganze Chaos bei den Königlichen offengelegt – und den größten Fußballklub der Welt in seinen Grundfesten erschüttert. „Sie werden mich schon erschießen müssen, um mich hier rauszukriegen“, polterte der Real-Boss am Dienstagabend, als er inmitten der größten Krise seit Jahren überraschend Neuwahlen ausrief.
Die Einzelheiten
Die Zeitung El País schrieb, Pérez habe „einen Striptease seiner Arroganz, seines Größenwahns und seines Machismo“ aufgeführt, El Mundo kommentierte nach einem Auftritt für die „Liebhaber der Komik“, der Patron habe „seine Maske fallen lassen“. Liga-Chef zu Pérez: Habe „sein wahres Gesicht offenbart“Pérez sprach von einer „Schmutzkampagne“ gegen seine Person und Real, von einer „Verschwörung“ der Medien. Er knöpfte sich einzelne Reporter im Saal vor, sprach einer Journalistin aufgrund ihres Geschlechts die Fachkompetenz ab, vergriff sich gegenüber einer anderen („das Mädchen“) im Ton, spielte die Schlägerei der Profis Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni herunter und attackierte seinen Lieblingsfeind, den Erzrivalen FC Barcelona.
Der spanische Meister gab eiligst eine Mitteilung heraus, wonach er sich rechtliche Schritte vorbehalte. Pérez hatte mit Bezug auf den „Fall Negreira“ um die mögliche Beeinflussung von Schiedsrichtern durch Barcelona behauptet, Real seien sieben Meisterschaften gestohlen worden. Saison ohne Titel: Real-Trainer Álvaro Arbeloa wird wohl gehen müssen.
EPAIn einem kaum weniger spektakulären Auftritt in der viel gesehenen Sendung El Chiringuito des spanischen TV-Kanals La Sexta wiederholte er am Mittwochabend seine Vorwürfe. Auf den offenen, versöhnlichen Brief seines möglichen Gegenkandidaten, des milliardenschweren Unternehmers Enrique Riquelme, reagierte der 79-Jährige herablassend: „Ich kenne diesen Herrn nicht. “Liga-Boss Javier Tebas kommentierte am Donnerstagmorgen bei X, Pérez habe „seinen wahren Charakter, sein wahres Wesen offenbart“.
Pérez’ Vorwurf der Tatenlosigkeit im „Fall Negreira“ gegenüber der Liga sei eine Lüge. All diese Auseinandersetzungen spielen sich vor dem Hintergrund einer Saison ohne Titel ab, in der nach Xabi Alonso mit Álvaro Arbeloa der nächste Real-Trainer vor dem Aus steht. Pérez, heißt es, wolle Starcoach José Mourinho von Benfica Lissabon zurückholen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





