
Suche nach dem Keltenschatz: Steckt das Gold hinter der Tapete?
Suche nach dem Keltenschatz : Steckt das Gold hinter der Tapete? Von Karin Truscheit, München 04.05.2026, 15:11 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Bayerisches Kulturgut: Tief im Boden eingelassen, wurde im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Suche nach dem Keltenschatz : Steckt das Gold hinter der Tapete? Von Karin Truscheit, München 04. 2026, 15:11 Lesezeit: 3 Min.
Bildbeschreibung ausklappen Bayerisches Kulturgut: Tief im Boden eingelassen, wurde im Kelten-Römer-Museum in Manching bei Ingolstadt der keltische Goldschatz ausgestellt. Der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts – hier ein Archivbild – wurde 1999 bei Manching gefunden.
Die Einzelheiten
dpa Vor vier Jahren wurde der Goldschatz von Manching aus dem Museum gestohlen – doch von den meisten Münzen fehlt jede Spur. Jetzt wird das Haus eines der Täter durchleuchtet. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wo versteckt man Hunderte gestohlene Goldmünzen, nach denen die Polizei seit vier Jahren fieberhaft sucht?
Nicht in den Sofakissen. Eher in doppelten Böden und Wänden, in Geheimfächern von Kommoden oder in unterirdischen Verstecken im Erdreich. Seit Montag durchleuchten Ermittler ein Haus in der Nähe von Schwerin mithilfe von Röntgen- und Radartechnik.
Die Kunstfahnder des LKA suchen nach Goldmünzen mit einem Gewicht von rund drei Kilogramm und einem Goldgusskuchen, die in einer spektakulären Aktion in der Nacht auf den 22. November 2022 aus dem Kelten-Römer-Museum im oberbayerischen Manching in der Nähe von Ingolstadt gestohlen wurden. Das Haus gehört dem mutmaßlichen Haupttäter und seiner Lebensgefährtin.
Was Experten sagen
Jedes einzelne Zimmer wird vermessen und mit den originalen Bauplänen verglichen, um eventuell „doppelte Wände oder bauliche Veränderungen“ festzustellen, wie das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) am Montag mitgeteilt hat. Die Bodenplatte des Einfamilienhauses und das gesamte Grundstück werden dabei mit einem Bodenradar gescannt. Die Suche der Fahnder ist aufwendig: Jedes einzelne Möbelstück, also Schränke, Tische, Regale, werde „vollständig auf verbaute Versteckmöglichkeiten“ untersucht.
Vier Goldspürhunde aus Ungarn sowie Banknotenspürhunde der Diensthundestaffel Mecklenburg-Vorpommern helfen den Ermittlern der Sonderkommission Oppidum bei der Suche. Der berühmte Keltenschatz wurde 1999 auf dem Gelände gefunden, das zu dem Oppidum von Manching gehörte. Es war eine um 300 vor Christus von Kelten gegründete Großsiedlung.
Der Wert des Schatzes wird auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt. Der ideelle Wert allerdings ist unschätzbar. Urteile gegen Täter noch nicht rechtskräftig Für den Diebstahl dieses größten keltischen Goldfundes des 20.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





