
Syrien: Der Mann im Käfig spricht, als wäre er noch immer der Chef
Zur Merkliste hinzufügen X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Das Mikrofon im Käfig ist an.
Der Sicherheitsmann im Justizpalast von Damaskus klopft noch einmal mit dem Finger dagegen, um sicherzustellen, dass einer der meistgehassten Männer Syriens gleich gut zu hören ist: Atef Najib, der Cousin von Syriens Ex-Diktator Baschar al‑Assad. Draußen, vor dem Gerichtsgebäude, drängen sich die Menschen seit Stunden. Angehörige von Opfern, Mitarbeiter von Menschenrechtsorganisationen, Journalisten.
Nicht alle haben es hereingeschafft. DER SPIEGEL 21/2026 War Opa Nazi? Die digitale NSDAP-Mitgliederkartei entlarvt deutsche Familienlügen.
Was Experten sagen
Aus Vorfahren werden Täter und Mitläufer, ein Land muss seine Vergangenheit neu prüfen. Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL. Zur Ausgabe Zehntausende gelten bis heute als verschwundenEs ist der erste Prozess gegen einen hochrangigen Offiziellen, seit das Regime im Dezember 2024 gestürzt wurde.
Und eine Prüfung für das neue Syrien. Unter Assad wurden Hunderttausende Syrer willkürlich festgenommen, gefoltert oder getötet, Zehntausende gelten bis heute als verschwunden. Wird das Land es schaffen, seine grausame Vergangenheit aufzuarbeiten, für die so einer wie Atef Najib steht?
Im März 2011 strömten in Daraa, im Südwesten Syriens, die ersten Demonstrierenden auf die Straßen, inspiriert von den Tunesiern und Ägyptern, die ihre Diktatoren erfolgreich aus dem Amt gejagt haben. Damals war Najib der Chef der Direktion für politische Sicherheit im Gouvernement Daraa, einer Geheimdienstabteilung des Innenministeriums. Der mächtigste Mann der Region.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





