
Taiwan: Xi Jinping sollte aus den Fehlern von Donald Trump und Wladimir Putin lernen – Kommentar
meinung Streit über Taiwan Trump und Putin scheitern mit ihrer Großmachtpolitik. Xi sollte das eine Lehre sein Der SPIEGEL-Leitartikel von René Pfister, Paris China ist zur Weltmacht aufgestiegen, weil es auf...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. meinung Streit über Taiwan Trump und Putin scheitern mit ihrer Großmachtpolitik. Xi sollte das eine Lehre sein Der SPIEGEL-Leitartikel von René Pfister, Paris China ist zur Weltmacht aufgestiegen, weil es auf militärische Abenteuer verzichtet hat. Besitzen die Machthaber in Peking noch die politische Klugheit ihrer Vorgänger?
58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Staatschefs Trump und Xi in Peking: Warnung an Washington Foto: Evan Vucci / Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
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War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Zu den deprimierenden Erkenntnissen der Gegenwart gehört, dass sich die Menschheit zurückentwickelt: dass wir in einer Ära der Regression leben, in der wieder die Macht des Stärkeren zählt.
Regeln weichen der Gewalt, Verhandeln gilt als die Methode der Schwächlinge. Donald Trumps Coup in Venezuela ist dafür ein Beleg und sein Appetit auf Kuba und Grönland. Aber auch Wladimir Putins Krieg in der Ukraine, das wohl brutalste Beispiel einer neuen und gleichzeitig uralten imperialen Politik.
Was Experten sagen
René Pfister ist SPIEGEL-Korrespondent in Paris. com Gesellt sich bald ein weiteres Beispiel dazu? Glaubt man den amerikanischen Geheimdiensten, hat Chinas Präsident Xi Jinping seine »Volksbefreiungsarmee« angewiesen, bis zum Jahr 2027 bereit zu sein, die Insel Taiwan einzunehmen.
Gleich zu Beginn des Besuches von Trump in Peking hat der chinesische Machthaber seinen US-Kollegen wissen lassen, dass es für die Beziehungen der beiden Länder »extrem gefährlich« wäre, würden die Vereinigten Staaten den Anspruch auf die Insel negieren. Blickt man nüchtern auf die Lage, stellt sich unweigerlich die Frage: Was sollte China noch davon abhalten, sich Taiwan einzuverleiben? Trump hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger Joe Biden kein Versprechen abgegeben, die Insel notfalls mit US-Truppen zu verteidigen.
Und selbst wenn er es wollte: Trump hat sich mit dem Krieg in Iran auf ein teures und ressourcenintensives Abenteuer eingelassen, das die USA so schwächen könnte, dass ein Einsatz im Pazifik gar nicht infrage kommt. Gleichzeitig hat der US-Präsident seinem chinesischen Kollegen alle Vorwände geliefert, sich Taiwan notfalls mit Gewalt zu holen. Warum sollte China darauf verzichten, eine Insel zu besetzen, die es ohnehin als ihr Territorium begreift, wenn Trump davon spricht, Kanada oder Venezuela zum 51.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





