
Taliban bekommen Visa für Belgien um über Abschiebungen nach Afghanistan zu sprechen
Gespräche über Abschiebung Taliban bekommen Visa für Belgien – aber nur für Blitzbesuch Die EU erkennt die Regierung der Taliban offiziell nicht an. Nun jedoch soll es in Brüssel um Abschiebungen nach Afghanistan gehen....
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Gespräche über Abschiebung Taliban bekommen Visa für Belgien – aber nur für Blitzbesuch Die EU erkennt die Regierung der Taliban offiziell nicht an. Nun jedoch soll es in Brüssel um Abschiebungen nach Afghanistan gehen. Und da dürfen die Radikalislamisten dann doch dabei sein.
18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Taliban-Kämpfer in Kabul (am 19.
Die Einzelheiten
März) Foto: Samiullah Popal / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Vertreter der Taliban haben Visa in der Europäischen Union erhalten. Belgien erteilte einer Delegation die Dokumente für die Teilnahme an einem EU-Treffen zum Thema Abschiebungen in Brüssel.
Es soll sich um fünf Personen handeln. Die Visa seien aber geografisch und zeitlich stark eingeschränkt und erlaubten lediglich eine eintägige Reise nach Belgien, teilte ein Sprecher des belgischen Außenministeriums am Montag mit. Aus Sicherheitsgründen nannte er kein genaues Datum.
Was Experten sagen
Zwei EU-Vertretern zufolge gelten die Papiere ausschließlich für Dienstag, den 23. Die EU-Kommission hatte Taliban-Vertreter im Mai eingeladen, um über die Abschiebung afghanischer Migranten zu sprechen. Von Seiten der Brüsseler Behörde wurde betont, es handele sich um ein technisches Treffen, das keine Anerkennung der Taliban-Regierung darstelle.
Die Mitgliedsstaaten suchten nach Wegen, Personen zurückzuführen, die schwere Straftaten begangen hätten und ein Sicherheitsrisiko darstellten könnten. Dieses Ziel verfolge die Kommission nun. Der Nachrichtenagentur liegt ein Schreiben an den Sprecher des afghanischen Außenministeriums vor.
Demnach sollen sich die Gespräche auf die Rückkehr und Rückübernahme von afghanischen Staatsbürgern ohne Bleiberecht in der EU konzentrieren. Abschiebungen nach Afghanistan waren zuletzt wegen fehlender diplomatischer Beziehungen kaum möglich. Menschenrechtsorganisationen forderten die EU auf, die Pläne aufzugeben, darunter Human Rights Watch.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





