
Tankrabatt: ADAC hält Benzin und Diesel für zu teuer
ADAC über Spritpreise »Die Entwicklung geht in eine falsche Richtung« Der Tankrabatt für Benzin und Diesel wird nach Einschätzung des ADAC weiterhin nicht vollständig an Autofahrer weitergegeben. Und offenbar auch immer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. ADAC über Spritpreise »Die Entwicklung geht in eine falsche Richtung« Der Tankrabatt für Benzin und Diesel wird nach Einschätzung des ADAC weiterhin nicht vollständig an Autofahrer weitergegeben. Und offenbar auch immer weniger. 39 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Tankstutzen an einem Fahrzeug Foto: Sebastian Kahnert / dpa Natürlich sind Benzin und Diesel derzeit günstiger als noch im April – aber offenbar bei Weitem nicht so günstig, wie sie eigentlich sein sollten: Von der Steuersenkung zur Entlastung der Autofahrer können die Verbraucher nach Einschätzung des ADAC bislang nicht in voller Höhe profitieren. Nach Beobachtung des Autofahrerclubs lagen die bundesweiten Tagesdurchschnittspreise am Samstag mit 2,003 Euro pro Liter bei Super E10 12,3 Cent unter dem Durchschnittspreis vom 30.
Die Einzelheiten
April, beim Diesel sank der Durchschnittspreis um 12,2 Cent auf 2,093 Euro. Mai waren die Steuern um 16,7 Cent abgesenkt worden. Laut ADAC sind die Kraftstoffpreise somit nach wie vor zu hoch, da zusätzlich auch die Rohölpreise niedriger seien als Ende April.
Unverständlich sei daher, dass die Benzin- und Dieselpreise aktuell wieder stiegen. Am Sonntagmorgen um 8 Uhr seien die Preise höher gewesen als am Samstag zur gleichen Zeit. »Damit geht die Entwicklung erneut in eine falsche Richtung«, erklärte eine Sprecherin des Clubs.
Mehr zum Thema Auswirkungen des Tankrabatts: Sprit müsste laut ADAC billiger sein Hohe Benzin- und Dieselkosten: »Der Spritpreis steht für alles, was ökonomisch in Deutschland falsch läuft« Ein Interview von Michael Brächer Steigende Spritpreise: Rund jede vierte Tankstelle verstößt gegen Zwölf-Uhr-Regel Alle Zahlen beziehen sich auf bundesweite Durchschnittswerte, einzelne Tankstellen können davon deutlich abweichen. Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, betonte, seine Behörde werde die Preisentwicklung genau überwachen. Autofahrer sollten die stellenweise erheblichen Preisunterschiede nutzen.
Was Experten sagen
Apps zum Preisvergleich würden den Weg zur preiswerten Tankstelle weisen. Der Branchenverband Fuels und Energie hatte zum Start des Tankrabatts angekündigt, dass die volle Steuersenkung bei den Kundinnen und Kunden ankommen soll. Der Tankrabatt ist nicht die einzige Maßnahme, mit der die Regierung die Spritpreise in der aktuellen Krise senken will.
Auch die Zwölf-Uhr-Regel soll für billigeren Kraftstoff sorgen, doch seit sie gilt, macht sie Benzin eher teurer als billiger. CDU -Politiker Peter Hauk hat lange für die Einmal-am-Tag-Regel an Tankstellen gekämpft. Geht es nach dem Minister, müssen nun andere Kaliber her.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





