
„Tatort“ aus Zürich: Mord im 23. Stock
„Tatort“ aus Zürich : Mord im 23. Stock Von Michael Hanfeld 03.05.2026, 16:32 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Kein sicherer Verbleib in Sicht: Moya Alemu (Nambitha Ben-Mazwi, l.), Yaro Alemu (André Nkot...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. „Tatort“ aus Zürich : Mord im 23. Stock Von Michael Hanfeld 03. 2026, 16:32 Lesezeit: 3 Min.
Bildbeschreibung ausklappen Kein sicherer Verbleib in Sicht: Moya Alemu (Nambitha Ben-Mazwi, l. ), Yaro Alemu (André Nkot Olinga, M. ) und Kommissarin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher).
Die Einzelheiten
SRF/Pascal Mora In einem Penthouse geschieht ein grausamer Mord. Die einzige Zeugin nimmt Reißaus, sie ist eine Verfolgte. Der „Tatort“ aus Zürich startet wie ein Thriller und schaltet dann auf Asyldrama.
Das Drehbuch ist schwach. Am Ende aber lohnt sich die Sache. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Penthouse im 23.
Stock eines Hochhauses, in dem Moya die Pizza abliefert, ist ein unheimlicher Ort. Der junge Mann, der ihr die Tür öffnet, wirkt überdreht und mit Drogen vollgepumpt; die Wohnung ist eine mit Planen abgedeckte Baustelle. Auf dem Weg zurück versteckt sich Moya vor zwei patrouillierenden Polizisten, landet im Keller und wird wenig später Zeugin, wie zwei Männer in Plastikoveralls eine Leiche abtransportieren.
Was Experten sagen
Sie steigt panisch aufs Rad, einer der Täter fährt sie an, sie verliert ihren Ausweis. Am nächsten Morgen wird eine Leiche am Fluss gefunden. Es ist Ruben, dem Moya abends zuvor die Pizza in die Hand gedrückt hatte.
Das ist ein atemloser Thrillerauftakt, wie man ihn sich vorstellt. Die Nachtaufnahmen des Kameramanns Tobias Dengler und der Schnitt von Cécile Welter ziehen sofort in Bann, vermitteln das Gefühl der Bedrohung, das Moya ohnehin begleitet. Sie ist illegal in der Schweiz.
Mit einem zehnjährigen Jungen, den sie als ihren Sohn ausgibt, hält sie sich bei einer Freundin versteckt, für die sie heimlich die Pizza-Schichten fährt. Was das für sie und ihre Freundin bedeutet, kann man sich denken: Sie stehen jetzt auf der Liste der Mörder, die den jungen Ruben (Yves Weckemann) grausam zugerichtet haben. Die Kommisarinnen sagen Binsenweisheiten auf Auftritt der Kommissarinnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) – und schon ist alles anders.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





