
»Tatort«-Vote: Wie gefiel Ihnen »Könige der Nacht«?
Krimi-Vote Wie gefiel Ihnen der »Tatort« aus Zürich? Wohlstandssöhnchen im Gewaltexzess: Der »Tatort« lieferte trotz des bizarr aufspielenden Psychopathen leider nur klobige Agenda-Politik. Oder sind Sie anderer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krimi-Vote Wie gefiel Ihnen der »Tatort« aus Zürich? Wohlstandssöhnchen im Gewaltexzess: Der »Tatort« lieferte trotz des bizarr aufspielenden Psychopathen leider nur klobige Agenda-Politik. Oder sind Sie anderer Meinung?
28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern »Tatort«-Szene mit Basil Eidenbenz: Der Psychopath in den eigenen Reihen Foto: SRF Vorsicht bei neuen Kollegen!
Die Einzelheiten
Weil der Forensiker vom Zürcher »Tatort«-Revier in ein Sabbatical gehen wollte, lernte er einen unscheinbaren Zopfträger (Basil Eidenbenz) an, der ihn während der Abwesenheit vertreten sollte. Wie es das zusammengeschusterte Drehbuch vorsah, entpuppte sich der Ersatzmann gegen Ende als der gesuchte psychopathische Täter. Ein mazedonischer Stricher war von ihm und einem Millionärssohn auf einer aus dem Ruder gelaufenen Drogenparty misshandelt und ermordet worden.
Auf die Frage der Ermittlerinnen Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Ott (Carol Schuler), weshalb er mit seinem Freund in einem regelrechten Gewaltexzess getötet hatte, sagte er nur: »Weil wir es konnten. « Eigentlich stand in diesem Fall aber eine Geflüchtete aus Äthiopien im Zentrum. Sie war Zeugin der Tat geworden und ins Visier des Mörders geraten.
Mehr zum Thema Zürich-Krimi über Mächtige und Schwache: Bei diesem »Tatort« werden Sie unter Niveau agitiert und eingeseift Von Christian Buß In unserer Kritik schrieben wir : »Niemand kann etwas gegen eine Geflüchtete als stille Heldin haben. Das Problem ist, dass man in diesem ›Tatort‹ die ganze Zeit unter Niveau eingeseift und agitiert wird. Überall lauern reiche Monster, die mit eingefrorenem Grinsen die Notleidenden zum eigenen Lustgewinn traktieren.
Was Experten sagen
Der reine Wohlstandsdarwinismus – und die Spur wird auf abstruse Weise bis in die Zentrale der Zürcher Kantonspolizei gelegt. Am Ende siegt, das darf man verraten, die Menschlichkeit. Vielleicht nervt dieser Krimi deshalb so sehr: Wenn die Menschlichkeit siegt, will man natürlich dabei sein.
Aber hier ist man schon lange vor dem Ende erschöpft unter der klobig ausgebreiteten Agenda-Politik zusammengebrochen. « Wir gaben 3 von 10 Punkten. Was denken Sie über den Krimi?
Zeit zum Erholen ist jetzt reichlich da: Der »Tatort« geht in die lange Sommerpause. Gute vier Monate sind im Ersten keine neuen Sonntagskrimis zu sehen. Im September gibt es wieder frische »Tatorte« und »Polizeirufe«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





