
Therapie mit Tieren: Pflegerin arbeitet mit Hunden, Katzen, Alpakas und Schnecken
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No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Außerdem in dieser Ausgabe Alltag einer Tatortreinigerin: »Speckkäfer, Wanzen, mal eine Ratte, kommt alles vor« Aufgezeichnet von Isabel Stettin Von Beruf Zauberkünstler: »Das Beste, was passieren kann, ist Unvorhersehbares« Von Isabel Stettin »Dieses Lächeln werde ich nie vergessen.
Es kam von weit her und war plötzlich da. 2018 brachte ich zum ersten Mal meinen Hund mit in die beschützt geführte Abteilung des Bezirkskrankenhauses Passau, einer Außenstelle des Bezirksklinikums Mainkofen. Ich arbeitete dort als Gesundheits- und Krankenpflegerin, und als sich Elfie zu einer Patientin setzte, huschte ein Zauber über ihr von Demenz gezeichnetes Gesicht.
Die Einzelheiten
Keine Regung hatte die Frau bisher gezeigt, sie war für uns unerreichbar gewesen. Und dann streckte sie plötzlich ganz von sich aus ihre Hand aus, streichelte meinen rumänischen Straßenhund – und lächelte. SPIEGEL WISSEN 1/2026 Wie fühlst du dich?
Gefühle zeigen uns, was wir brauchen. Doch wie geht man gut mit ihnen um? SPIEGEL WISSEN hilft dabei, die eigene emotionale Kompetenz zu verbessern.
Ausgabe digital lesen Direkt im SPIEGEL Shop bestellenBei Amazon bestellen Schon vorher hatte unser Klinikum mit tiergestützter Therapie begonnen, hier und da Vierbeiner eingesetzt. Auf meiner damaligen Station waren die Türen geschlossen. Dorthin kommen Leute, die eine Gefahr für sich oder für andere sind.
Was Experten sagen
Und wir merkten, wie gut ein Tier ihnen tun kann. Seitdem bauten wir unsere Angebote immer mehr aus, und nun arbeite ich ausschließlich in der Koordination unserer fünf Hunde, vier Katzen, zehn Alpakas und 25 Achatschnecken, die wir selbst halten. Unsere Einrichtung hat 27 Stationen mit 592 Betten.
Besonders die Schnecken eignen sich, weil sie in Terrarien auf drei Stationen leben; sowas wäre Säugetieren nicht zuzumuten. Achatschnecken sind zehn bis 20 Zentimeter lang. Lege ich sie auf die Hand, spüre ich ihre Muskelbewegungen und ihre Feuchtigkeit, wie sie meine Körpertemperatur annehmen – und ich kann ihnen zuhören, wenn sie an einem Salatblatt knuspern.
Und macht zuweilen eine Tablette überflüssig. Tiere haben oft einen leichteren Zugang zu den Patienten als wir Menschen. Sie haben sie nicht enttäuscht, und sie sind ehrlich.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





