
Tournee für Frauen: „War eher eine Zangengeburt“
Tournee für Frauen : „War eher eine Zangengeburt“ Von Stephan Klemm 11.05.2026, 12:21Lesezeit: 3 Min. Neue Aussichten: Auch Selina Freitag ist künftig rund um den Jahreswechsel bei der Vierschanzentournee im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tournee für Frauen : „War eher eine Zangengeburt“ Von Stephan Klemm 11. 2026, 12:21Lesezeit: 3 Min. Neue Aussichten: Auch Selina Freitag ist künftig rund um den Jahreswechsel bei der Vierschanzentournee im Einsatz.
dpaErstmals springen Frauen in diesem Winter bei der Vierschanzentournee mit. Flutlicht in Innsbruck und ein straffer Plan machen es möglich. Ob das sportlich und finanziell aufgeht, bleibt offen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Vierschanzentournee erlebt bei ihrer 75. Auflage im kommenden Winter eine Premiere. Dezember 2026 und dem 6.
Januar 2027 werden erstmals vier Frauen-Wettkämpfe in die traditionelle Skisprung-Serie integriert. Die schriftlichen Bestätigungen des Deutschen Skiverbandes (DSV) und seines österreichischen Pendants, des ÖSV, liegen seit Freitag vor. „Wir können mit der Damen-Tournee starten.
Das wird wegweisend für die weitere Entwicklung des Frauen-Skispringens sein“, sagte Sandro Pertile, der Renndirektor des Ski-Weltverbandes FIS für beide Geschlechter, der F. Tournee-Präsident Manfred Schützenhofer befand: „Das wird ein Meilenstein für das Frauen-Skispringen. Eine größere Bühne gibt es nicht.
Was Experten sagen
“40 Frauen in der Qualifikation, 30 im WettkampfGesprungen wird auf denselben Schanzen, auf denen auch die Männer ins Tal segeln, und zwar in exakt derselben Reihenfolge: Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Die Frauen sind zeitlich vor der Qualifikation der Männer an der Reihe, die dem jeweiligen Wettkampf um einen Tag vorgelagert ist. Das ermöglicht auch bei schlechten Witterungsbedingungen einiges an Flexibilität bei der Programmgestaltung.
Eine Männer-Qualifikation etwa ist grundsätzlich auch am Wettkampftag möglich. Pertile erläuterte obendrein einige Details zu den geplanten Abläufen: „Bei der Tournee starten die 40 besten Frauen des Weltcups in die Qualifikation, 30 von ihnen sind dann im Wettkampf dabei. “ Bei den Männern ist die Teilnehmerzahl deutlich höher.
Bisweilen melden sich um die 70 Springer an, von denen sich 50 für den ersten Durchgang qualifizieren müssen. Die Planungen zogen sich jahrelang hinDie Frauen ermitteln bei der Tournee wie die Männer zunächst in K. -Duellen die Teilnehmenden für den zweiten Durchgang.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





