
Transnistrien: Kreml erleichtert Einwohnern den Erhalt russischer Pässe
Separatistengebiet in Moldau Kreml erleichtert Ausgabe russischer Pässe an Bürger in Transnistrien Die Einwohner im von Moldau abtrünnigen Transnistrien sollen schneller die russische Staatsbürgerschaft bekommen können....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Separatistengebiet in Moldau Kreml erleichtert Ausgabe russischer Pässe an Bürger in Transnistrien Die Einwohner im von Moldau abtrünnigen Transnistrien sollen schneller die russische Staatsbürgerschaft bekommen können. Der ukrainischen Präsidenten vermutet einen Versuch Russlands, neue Soldaten zu rekrutieren. 22 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die Stadt Tiraspol in Transnistrien Foto: Monika Skolimowska / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Russlands Präsident Wladimir Putin erleichtert die Ausgabe russischer Pässe im Separatistengebiet Transnistrien und verstärkt damit den Druck auf die Republik Moldau.
Einwohner der von Moldau abtrünnigen Region sollen ab dem Alter von 18 Jahren russische Staatsbürger werden können, auch wenn sie nicht – wie sonst gefordert – fünf Jahre in Russland gewohnt haben. Das gab der Kremlchef in einem Erlass bekannt. Die Separatistenführung in Tiraspol nannte den Erlass einen Schritt zum Schutz der Einwohner Transnistriens, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete.
000 Einwohnern haben nach verschiedenen Schätzungen bereits 200. 000 einen russischen Pass. Russland hat in dem Landstreifen zwischen dem Fluss Dnjestr und der Ukraine etwa 1500 Soldaten stationiert, meist Einheimische mit russischer Staatsbürgerschaft.
Was Experten sagen
Moskau könnte Schutz russischer Bürger als Druckmittel nutzenWährend die moldauische Führung in Chiᶊinǎu nicht sofort reagierte, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Moskau hoffe wohl auf neue Soldaten für seinen Krieg. Zugleich wolle Russland Transnistrien als seine Einflusszone markieren, sagte er. Befürchtet wird, dass Moskau den vorgeblichen Schutz russischer Bürger als Druckmittel nutzen könnte.
Auch im besetzten Teil der Ostukraine hatte Russland nach 2014 russische Pässe verteilt. 2022 vor der Invasion in die Ukraine erkannte es die separatistischen Gebilde Donezk und Luhansk als eigenständige Staaten an. Mehr zum Thema EU gegen Russland: Kampf an der hybriden Kriegsfront Von Timo Lehmann Wahl in Moldau: Sieg für die EU, Niederlage für Putin Von Christian Esch Wahl in Moldau: »Die Ausmaße des Betrugs sind beispiellos« Von Walter Mayr Transnistrien ist zwar international als Teil Moldaus anerkannt.
Die Region erklärte sich jedoch nach dem Ende der Sowjetunion als unabhängig. Seitdem ist das Gebiet auf die finanzielle Unterstützung aus Russland angewiesen. Moldau selbst sucht indes die Nähe zur EU.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





