
Trotz Waffenruhe: Wie die Hizbullah Israel mit Mini-Drohnen zusetzt
Trotz Waffenruhe : Wie die Hizbullah Israel mit Mini-Drohnen zusetzt Von Christoph Ehrhardt , Christian Meier 03.05.2026, 16:26 Lesezeit: 6 Min. Bildbeschreibung ausklappen Durch eine Drohne getötet: Beisetzung eines im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Trotz Waffenruhe : Wie die Hizbullah Israel mit Mini-Drohnen zusetzt Von Christoph Ehrhardt , Christian Meier 03. 2026, 16:26 Lesezeit: 6 Min. Bildbeschreibung ausklappen Durch eine Drohne getötet: Beisetzung eines im Südlibanon gefallenen israelischen Soldaten in Herzliya am Freitag Die Waffenruhe in Südlibanon existiert nur noch auf dem Papier.
Täglich gibt es Angriffe. Eine neue Taktik der Hizbullah bereitet Israel dabei große Probleme. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das verwackelte Handyvideo setzt ein, als der israelische Armeehubschrauber landet.
Die Einzelheiten
Soldaten, die sich auf den Boden geduckt hatten, springen auf. Auf einer Trage bringen sie einen verwundeten Kameraden über den staubigen Boden zu dem Hubschrauber. Die Rettungsaktion scheint schon vorüber, der Hubschrauber macht sich zum Abflug bereit, da taucht ein schwarzer Punkt am Himmel auf.
Mindestens ein Soldat feuert, aber er trifft die Drohne nicht. Sekunden später schlägt sie wenige Meter hinter dem Hubschrauber ein und explodiert. Die Soldaten werfen sich auf den Boden.
Sie haben Glück, es gibt keine weiteren Verwundeten. Der Hubschrauber kann abfliegen. Das Video verdeutlicht, was für eine Gefahr von den Drohnen ausgeht, welche die Hizbullah verstärkt gegen Israel einsetzt.
Was Experten sagen
Der Vorfall ereignete sich vor etwa einer Woche in dem Ort Taybeh im Süden Libanons. Eine Gruppe israelischer Soldaten, die einen Panzer reparierten, war mit einer Drohne attackiert worden. Einer wurde getötet, weitere verwundet.
Als sie nach Israel gebracht werden sollten, kam die zweite Drohne, die den Hubschrauber nur knapp verfehlte. Die Hizbullah selbst veröffentlichte einen Tag später ein eigenes Video dazu. Mit dramatischer Musik unterlegt, zeigt es den Angriff aus der Perspektive der Drohne.
Daraus wird ersichtlich, wie genau das kleine Gerät in sein Ziel gesteuert werden kann. Die israelische Armee tut sich schwer, ein Mittel gegen diese sogenannten First-Person-View-Drohnen (FPV) zu finden. Sie können nur schwer durch die Abwehrsysteme aufgehalten werden, die bei anderen unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) zum Einsatz kommen, etwa die Störung der Funksignale.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





