
Trump-Regierung lockert Jagdverbote in Nationalparks
Mehr als 50 betroffene Gebiete Trump-Regierung lockert Jagdverbote in Nationalparks Die US-Regierung drängt Verwalter von Nationalparks, Beschränkungen der Jagd massiv aufzuweichen. Mancherorts darf künftig in der Nähe...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Mehr als 50 betroffene Gebiete Trump-Regierung lockert Jagdverbote in Nationalparks Die US-Regierung drängt Verwalter von Nationalparks, Beschränkungen der Jagd massiv aufzuweichen. Mancherorts darf künftig in der Nähe von Wanderwegen geschossen werden. Kritiker warnen vor schweren Folgen.
14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schutzgebiet »Curecanti National Recreation Area« in Colorado: Schüsse an Wanderwegen Foto: Wallace Garrison / iStockphoto / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bereits im Januar hatte US-Innenminister Doug Burgum den National Park Service (NPS), den U. Fish and Wildlife Service und weitere Behörden angewiesen, »unnötige regulatorische oder administrative Hindernisse« für die Jagd und den Fischfang abzubauen. Damit wollte die Trump-Regierung die bisherige Handhabung umdrehen; öffentliches Land solle künftig grundsätzlich für die Jagd offen sein.
Nun hat die »New York Times« öffentlich gemacht, was das offenbar konkret für Nationalparks, Küsten- und Naturschutzgebiete bedeutet. Demnach wurden Parkverantwortliche im April schriftlich vom Innenminister angewiesen, Dutzende Beschränkungen für die Jagd und den Fischfang unverzüglich aufzuheben. Die US-Nationalparks sind Besuchermagnete, sie werden vom NPS verwaltet, der Trumps Regierung untersteht.
Was Experten sagen
Vielerorts seien Beschränkungen bereits gestrichen worden, schreibt die »New York Times«. Demnach gelten dort bisherige Verbote nicht mehr, etwa für Hochsitze, die Bäume beschädigen, für Kunstlicht bei der Jagd und für das Jagen entlang von Wanderwegen. Im nationalen Schutzgebiet »Lake Meredith National Recreation Area« in Texas dürften Jäger ihre Beute künftig in öffentlichen Toiletten ausnehmen.
Im »Jean Lafitte National Historical Park« in Louisiana sei es erlaubt, Alligatoren zu töten. In Colorado, in der »Curecanti National Recreation Area«, galt bislang ein Verbot, Waffen auf Wegen oder über Wege hinweg abzufeuern – auch diese Bestimmungen seien kassiert worden. Von einigen Parkverwaltern kommt WiderstandDie Anordnung betrifft mehr als 50 Standorte, in denen bislang eigene Regeln galten, um Lebensräume und Besucher zu schützen.
In großen Nationalparks wie dem Yellowstone, den Everglades und dem Grand Canyon ist Jagen der »New York Times« zufolge allerdings auch weiterhin verboten. Einige betroffene Parkverwalter wehrten sich bereits gegen die neue Anordnung. Das »Cape Cod National Seashore« in Massachusetts etwa teilte mit, es könne die Jagd nahe Wegen und Gebäuden nicht zulassen, da jährlich rund vier Millionen Menschen den Park besuchten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





