
Trumps Zolldrohung: Zu schwach, um zu lächeln
Trumps Zolldrohung : Zu schwach, um zu lächeln Von Patrick Welter 03.05.2026, 16:22 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Was ist der Handschlag noch wert? Von der Leyen und Trump in Turnberry, Schottland, im...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Trumps Zolldrohung : Zu schwach, um zu lächeln Von Patrick Welter 03. 2026, 16:22 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Was ist der Handschlag noch wert?
Von der Leyen und Trump in Turnberry, Schottland, im vergangenen Juli dpa Trumps neue Zolldrohung gegen Europa zeigt: Die außenwirtschaftlichen Risiken liegen nicht nur am Persischen Golf. Das größte Problem aber ist ein anderes. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Drohung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, die Einfuhrzölle auf Autos aus der Europäischen Union von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen, ist eine willkommene Erinnerung, dass die außenwirtschaftlichen Risiken sich nicht nur auf Öl, Gas, Dünger oder Helium aus den Golfstaaten konzentrieren.
Die Einzelheiten
Fast unberechenbarer als Trumps Militäreinsätze ist sein Hin und Her in der Handelspolitik. Seine scharfen Drohungen sind nur dann wörtlich zu nehmen, wenn sie administrativ untermauert sind. Das gilt für die neue Zolldrohung Stand Sonntag noch nicht.
Die Europäische Union ist gut beraten, erst einmal abzuwarten, bevor sie ihrerseits handelspolitische Waffen zückt – zumal Trump in einer Hinsicht ein wenig recht hat. Niemand wird behaupten wollen, dass die EU das im vergangenen Sommer beschlossene Handelsabkommen zügig in Recht und Gesetz überführt. Ursula von der Leyen ist keine Präsidentin, die mit Dekreten ihren Willen durchsetzen kann.
Demokratische Entscheidungsprozesse brauchen im komplexen politischen Gebilde der EU ihre Zeit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





