
Tschernobyl: Waldbrand tobt in Sperrzone um Atomkraftwerk in der Ukraine – Drohnen als Ursache
Schwierige Löscharbeiten Waldbrand tobt in Sperrzone von Tschernobyl – Drohnen als Ursache Rund um das ehemalige ukrainische AKW Tschernobyl brennt der kontaminierte Wald auf vielen Quadratkilometern. Auslöser war...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Schwierige Löscharbeiten Waldbrand tobt in Sperrzone von Tschernobyl – Drohnen als Ursache Rund um das ehemalige ukrainische AKW Tschernobyl brennt der kontaminierte Wald auf vielen Quadratkilometern. Auslöser war offenbar ein Drohnenabsturz – die Helfer erheben Vorwürfe gegen Russland. 40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Rauch steigt über verlassenen Gebäuden in der Sperrzone von Tschernobyl auf (am 8. Mai) Foto: Das Areal rund um das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl gilt weiterhin als strahlenbelastet.
Die Einzelheiten
Ausgerechnet dort müssen sich Feuerwehrleute derzeit mit einem größeren Waldbrand auseinandersetzen. Damit nicht genug: Trockenes Wetter, starker Wind und Minengefahr erschweren den Einsatz zusätzlich. Hunderte Feuerwehrleute sind in der radioaktiv belasteten Sperrzone in der Ukraine aktiv.
Das nach ukrainischen Angaben durch zwei russische Drohnen ausgelöste Feuer hat seit Donnerstag mehr als 1200 Hektar erfasst, wie die Behörden mitteilten. Insgesamt waren 374 Personen an den Löscharbeiten beteiligt. »Die Lage ist vollständig unter Kontrolle«, versicherte der Zivilschutz.
Die Agentur Ukrinform berichtete unterdessen, dass von dem Brand keine radioaktive Gefahr ausgehe. Bild vergrößern Löscheinsatz in der betroffenen Region (Foto der ukrainischen Behörden, veröffentlicht am 8. April 1986 war in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine ein Test im AKW Tschernobyl außer Kontrolle geraten, es trat der größte anzunehmende Unfall (GAU) ein.
Was Experten sagen
Radioaktive Wolken breiteten sich abgeschwächt bis nach Nord- und Westeuropa aus Nach der Katastrophe wurde wegen der Strahlenbelastung eine Sperrzone von 30 Kilometern eingerichtet. Hunderttausende Menschen wurden aus dem Gebiet evakuiert, das zu großen Teilen weiterhin stark radioaktiv kontaminiert ist. Der Verwaltungschef der benachbarten Region Tschernihiw, Wjatscheslaw Tschaus, beschuldigte Moskau, für die Drohnenangriffe verantwortlich zu sein und die Löscharbeiten zu behindern.
»Der Angreifer verhindert die Löschung des Feuers. Seine Drohnen kreisen ständig über dem Gebiet«, erklärte Tschaus am Freitag. Er gab die von dem Brand betroffene Fläche sogar mit bis zu 40 Quadratkilometern an.
Deutschland warnt vor möglicher Verbreitung von radioaktiven StoffenNach Angaben des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz können bei einem Waldbrand rund um Tschernobyl die durch die Atomkatastrophe abgelagerten radioaktiven Stoffe in die Atmosphäre freigesetzt werden, mit dem Rauch aufsteigen und mit den Luftströmungen verbreitet werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





