
TV-Kritik Maybrit Illner: Bei der Vermögensteuer reden plötzlich alle durcheinander
TV-Kritik Maybrit Illner : Bei der Vermögensteuer reden plötzlich alle durcheinander Von Patrick Schlereth 01.05.2026, 03:06 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Melanie Amann, Johannes Winkel, Maybrit Illner,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. TV-Kritik Maybrit Illner : Bei der Vermögensteuer reden plötzlich alle durcheinander Von Patrick Schlereth 01. 2026, 03:06 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Melanie Amann, Johannes Winkel, Maybrit Illner, Wolfgang Kubicki, Kevin Kühnert und Helena Melnikov ZDF/Svea Pietschmann Bei Maybrit Illner schickt Rentenrebell Winkel eine kleine Warnung an Kanzler Merz.
Kubicki präzisiert die „Eierarsch“-Beleidigung. Und dann ist Kühnert dran. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Frühling der Reformen hat endlich begonnen, auch wenn sich Kanzler Friedrich Merz ( CDU ) nicht mehr trauen würde, ihn so zu nennen.
Die Einzelheiten
Aber immerhin, Schwarz-Rot hat sich auf eine Gesundheitsreform geeinigt. Wer hätte dieser Koalition noch zugetraut, sich überhaupt auf irgendetwas zu einigen? Entsprechend versöhnlich geht die Talkrunde bei Maybrit Illner los.
Man könne froh sein, dass es überhaupt „einen Konsens gibt in diesen Zeiten“, sagt Melanie Amann, Chefredakteurin Digital der Funke Zentralredaktion. Gleichwohl sei die Koalition „sehr weit zurückgeblieben hinter dem, was die Reformkommission vorgeschlagen hat“. Winkel hat Merz schon mal das Leben schwer gemacht In Zahlen: Die Kommission hatte ein Einsparpotential von mehr als 42 Milliarden Euro gesehen, der Bund plant mit Einsparungen von 16,3 Milliarden Euro für das kommende Jahr.
Der Gesetzentwurf sieht etwa eine Einschränkung der kostenlosen Mitversicherung von Familienmitgliedern vor, eine höhere Zuzahlung für Medikamente in Apotheken und eine Kappung des Anstiegs der Vergütungen für Ärzte, Krankenhäuser und Pharmaunternehmen. Die Lasten seien fair verteilt, findet Merz. Darüber wird noch zu reden sein.
Was Experten sagen
Illner hat Johannes Winkel eingeladen, den Vorsitzenden der Jungen Union und Kopf der Rentenrebellen, der Merz und seiner Regierung schon einmal das Leben schwer gemacht hat. Als „wesentlichen Punkt“ bezeichnet Winkel die Versicherungskosten für die Bürgergeldempfänger. Die sollen nämlich weiter von den gesetzlich Versicherten getragen werden.
Wenn der Staat aber wolle, dass Bürgergeldempfänger medizinisch genauso gut versorgt seien wie andere Versicherte, ohne selbst Beiträge zu zahlen, „dann muss der Staat es auch bezahlen“, sagt Winkel. Kubicki will es dem „Eierarsch“ zeigen Irreführend sei es, dass Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) von „linker Tasche, rechter Tasche“ rede, immerhin blieben Privatsicherte verschont. Doch wenn Winkel in dieser Sache schon die nächste Revolte plant, dann lässt er es sich bei Illner nicht anmerken.
„Alle haben ein Interesse, dass die Regierung erfolgreich ist. Die AfD schon mal sowieso nicht, und auch bei der FDP darf man seine Zweifel haben. „Ich teile die Euphorie, die hier gerade ausbricht, nicht so ganz“, sagt Wolfgang Kubicki, wobei Euphorie ein euphemistisches Wort für die Stimmung in der Runde ist.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





