
Ukraine: Mindestens 18 Tote nach russischem Angriff auf Großraum Kyjiw
Zunehmende Engpässe bei der Luftabwehr Mindestens 18 Tote nach russischem Angriff auf Großraum Kyjiw Die Ukraine kann die heftigen russischen Luftangriffe offenbar immer schwerer abwehren. Bei der jüngsten Angriffswelle...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Zunehmende Engpässe bei der Luftabwehr Mindestens 18 Tote nach russischem Angriff auf Großraum Kyjiw Die Ukraine kann die heftigen russischen Luftangriffe offenbar immer schwerer abwehren. Bei der jüngsten Angriffswelle auf Kyjiw wurde offenbar keine einzige ballistische Rakete abgefangen. Bürgermeister Klitschko rief einen Trauertag aus.
49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zerstörungen an einem Wohnhaus in Kyjiw Foto: Sergey Dolzhenko / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die ukrainische Flugabwehr kommt angesichts der immer heftigeren russischen Angriffe etwa auf die Hauptstadtregion Kyjiw offenbar zunehmend an ihre Grenzen. Stunden nach dem jüngsten schweren Angriff in der Nacht auf die Region Kyjiw gehen die Behörden inzwischen von mindestens 18 Toten aus. In der Hauptstadt selbst gab es demnach mindestens zwölf Tote.
Bürgermeister Vitali Klitschko sprach zudem von mehr als 50 Verletzten. Angesichts der schweren Zerstörungen an Wohngebäuden und der laufenden Bergungsarbeiten könnte die Zahl der Opfer womöglich noch weiter steigen. Hinzu kommen sechs weitere Todesopfer in der Region Kyjiw.
Was Experten sagen
Die russischen Angriffe auf die Hauptstadtregion werden damit zunehmend tödlicher. Bereits am vergangenen Donnerstag waren bei einem großangelegten russischen Luftangriff 31 Menschen in Kyjiw getötet worden. Russland bezeichnete die Attacke als Vergeltungsmaßnahme für ukrainische Angriffe etwa auf Raffinerien und Ölinfrastruktur in Russland, die dort zu Versorgungsengpässen mit Kraftstoff geführt hatten.
Aus den offenkundigen Lücken in der eigenen Flugabwehr macht auch die ukrainische Luftwaffe kein Geheimnis. Russland habe mit 351 Drohnen und 68 weiteren Flugkörpern angegriffen, hieß es. Von den 29 russischen ballistischen Raketen sei keine einzige abgefangen worden.
Selenskyj fordert Patriot-Nachschub»Um Raketen abzufangen, brauchen wir die entsprechenden Mittel«, sagte Luftwaffensprecher Yurii Ihnat im nationalen Fernsehen. »Die Russen machen sich zweifellos die Tatsache zunutze, dass es derzeit in der Ukraine und weltweit einen gravierenden Mangel an Abfangraketen gibt«, so der Sprecher. Mehr zum Thema Ex-Nato-Generalsekretär Stoltenberg: »Die Europäer hätten früher anfangen sollen, mehr in die Verteidigung zu investieren« Ein Interview von Britta Sandberg, Brüssel Russlands Angriffskrieg: Trump und Selenskyj wollen sich bei Nato-Gipfel treffen Odessas Drohnenjäger: Wie eine Handvoll Soldaten eine ganze Stadt beschützt Ein Film von Marcus Heep, Odessa Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf X von einer »unzureichenden Versorgung mit Abfangraketen«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





