
Ukraine: Präsident Wolodymyr Selenskyj will Soldaten deutlich höheren Sold zahlen
Krieg in der Ukraine Selenskyj will Soldaten deutlich höheren Sold zahlen Der ukrainische Präsident Selenskyj hat eine Reform der Armee angekündigt. Soldaten sollen besser bezahlt werden. Für Kampfeinsätze von...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krieg in der Ukraine Selenskyj will Soldaten deutlich höheren Sold zahlen Der ukrainische Präsident Selenskyj hat eine Reform der Armee angekündigt. Soldaten sollen besser bezahlt werden. Für Kampfeinsätze von Infanteristen steht sogar eine Verdreifachung der bisherigen Frontzuschläge an.
27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht bei einer Militärparade zu Soldaten (Archivbild aus dem Februar 2023) Foto: Kay Nietfeld / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Umfassende Reformen sollen die Situation ukrainischer Soldaten verbessern. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, »die Soldzahlungen spürbar zu erhöhen«. Das teilte der Staatschef bei Telegram mit.
Geplant seien unter anderem eine gerechtere Bezahlung, ein neues Vertragssystem mit klaren Dienstzeiten sowie eine transparente Rotationspolitik. Die Details der Pläne sollen im Mai ausgearbeitet werden, bevor die Umsetzung im Juni beginne, schrieb Selenskyj. Erste Ergebnisse müssten bereits im Juni vorliegen.
Was Experten sagen
Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow, der sein Amt im Januar mit dem Auftrag angetreten hatte, die Mobilmachung zu verbessern, sprach von einer »systemischen Transformation« der Armee. Insbesondere sollen die Zahlungen bei Kampfeinsätzen erhöht und entsprechende Erfahrungen stärker berücksichtigt werden. Der Sold im Hinterland soll um fast 50 Prozent auf umgerechnet knapp 400 Euro steigen.
Für Kampfeinsätze von Infanteristen stellte er mehr als eine Verdreifachung der bisherigen Frontzuschläge von etwas mehr als 1900 Euro in Aussicht. Entlassung von Soldaten soll möglich werden Wie die erhöhten Ausgaben finanziert werden sollen, erklärte Selenskyj nicht. Im April hatte die Europäische Union allerdings einen Kredit über 90 Milliarden Euro freigegeben.
Medienberichten zufolge kann Kyjiw mit dem Geld nun erstmals direkt die Armee finanzieren. Zudem soll noch in diesem Jahr eine schrittweise Entlassung von Soldaten ermöglicht werden, die bereits vor längerer Zeit mobilisiert wurden. Bislang haben die meisten seit der russischen Invasion 2022 eingezogenen Soldaten keine festen Dienstzeiten, was Berichten zufolge oft zu monatelangen Einsätzen ohne Rotation führte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





