
UN-Menschenrechtskommissar: Presse ist "Sauerstoff"“ für eine Gesellschaft
Internationalen Tag der Pressefreiheit Immer mehr unter Druck - Appelle für freien Journalismus Stand: 03.05.2026 • 08:19 Uhr Entführungen, Angriffe, Tote: Journalismus sei teils zu einem gefährlichen Beruf geworden,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Internationalen Tag der Pressefreiheit Immer mehr unter Druck - Appelle für freien Journalismus Stand: 03. 2026 • 08:19 Uhr Entführungen, Angriffe, Tote: Journalismus sei teils zu einem gefährlichen Beruf geworden, beklagt UN-Menschenrechtskommissar Türk zum Internationalen Tag der Pressefreiheit. Er forderte mehr Maßnahmen zum Schutz.
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat zum Internationalen Tag der Pressefreiheit die Arbeit mutiger Reporter und Fotografen gewürdigt. Ihr Einsatz sei umso wichtiger, weil der Journalismus zu einem unsicheren und mitunter gefährlichen Beruf geworden sei, schrieb er in einer Erklärung. "Medienschaffende werden in ihren Autos bombardiert, aus ihren Büros entführt, hinter Gittern zum Schweigen gebracht und aus ihren Jobs entlassen", so Türk.
Die Einzelheiten
Allein in diesem Jahr seien bereits mindestens 14 Journalisten getötet worden. Am riskantesten sei die Berichterstattung über bewaffnete Konflikte - etwa über den Gaza-Krieg: "Mein Büro hat seit Oktober 2023 die Tötung von fast 300 Journalisten bestätigt. 2026 Rangliste von Reporter ohne Grenzen Pressefreiheit weltweit unter Druck - auch in Deutschland Deutschland ist in der Rangliste der Pressefreiheit weiter abgerutscht, der Druck auf Medienschaffende gestiegen.
mehr "Eine freie Presse ist der Sauerstoff einer freien und offenen Gesellschaft", so Türk. Durch das Aufdecken der Wahrheit und vielfältige Perspektiven fördere sie eine transparente und demokratische Regierungsführung. Die internationale Gemeinschaft müsse sinnvolle Maßnahmen ergreifen, um eine freie und offene Medienlandschaft zu garantieren.
Journalisten-Verbände schlagen Alarm Das Journalisten-Netzwerk IPI äußerte sich ähnlich: Unabhängige Medien stünden immer mehr unter Druck, sagte IPI-Geschäftsführer Scott Griffen der Katholischen Nachrichtenagentur. Als Ursache nannte er vor allem den globalen Aufstieg autoritärer und illiberaler Regierungen. Schädlich sei auch eine weit verbreitete Straflosigkeit bei Angriffen auf Medienschaffende.
2026 Auslandsberichterstattung Wie ARD-Korrespondenten trotz Einschränkungen berichten In vielen Ländern steht die Pressefreiheit unter Druck. Wie erleben das die Korrespondenten der ARD? mehr Pressefreiheit UN Dieses Thema im Programm: NDRInfo | Nachrichten | 03.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





