
Ungarn: Peter Magyar löst Viktor Orbán als Ministerpräsident ab
Nachfolger von Viktor Orban Peter Magyar zum Ministerpräsidenten Ungarns gewählt Peter Magyar ist Ungarns neuer Ministerpräsident. Im Parlament wurde er mit großer Mehrheit gewählt. Fast zeitgleich fiel eine...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nachfolger von Viktor Orban Peter Magyar zum Ministerpräsidenten Ungarns gewählt Peter Magyar ist Ungarns neuer Ministerpräsident. Im Parlament wurde er mit großer Mehrheit gewählt. Fast zeitgleich fiel eine Entscheidung mit hoher Symbolkraft.
26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Peter Magyar, ungarischer Ministerpräsident Foto: Denes Erdos / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Peter Magyar ist neuer ungarischer Regierungschef: Die Abgeordneten des Parlaments in Budapest wählten den pro-europäischen Konservativen am Samstag zum Ministerpräsidenten und Nachfolger des langjährigen Regierungschefs Viktor Orban. 140 Abgeordnete stimmten für Magyar, 54 gegen ihn, ein Parlamentsmitglied enthielt sich. Magyars Tisza-Partei verfügt über 141 der 199 Sitze.
Magyar versprach, Ungarn zu »dienen« und nicht zu »herrschen«. Ende der Ära OrbanKnapp einen Monat nach der Parlamentswahl kamen die Abgeordneten zum ersten Mal im Parlament zusammen. Magyars konservative Tisza-Partei hatte bei der Wahl am 12.
Was Experten sagen
April eine Zweidrittelmehrheit errungen und der Partei Fidesz des langjährigen Regierungschefs Viktor Orban eine empfindliche Niederlage bereitet. Die Zweidrittelmehrheit erlaubt umfassende Reformen des politischen Systems. Mehr zum Thema Machtwechsel in Ungarn: Das System Orbán demontiert sich selbst – noch vor Magyars Vereidigung Von Jan Puhl Gold, Euros und US-Dollar: Ukraine bekommt beschlagnahmte Millionen aus Ungarn zurück Machtwechsel in Budapest: Orbán wird Vizepremier Von Jan Puhl In der Sitzung zuerst vereidigt wurde Parlamentspräsidentin Agnes Forsthoffer.
Die Tourismusunternehmerin ordnete in ihrer ersten Entscheidung an, die EU-Flagge nach zwölf Jahren wieder am Parlamentsgebäude zu hissen. »Dies soll der erste symbolische Schritt auf dem Weg zurück nach Europa sein«, sagte Forsthoffer. Vor dem Parlamentsgebäude versammelten sich hunderte Anhänger Magyars, um die Zeremonie auf großen Bildschirmen mitzuverfolgen.
»So eine freundliche Atmosphäre habe ich noch nie zuvor erlebt«, sagte die Rentnerin Anna Horvat der Nachrichtenagentur vor dem neogotischem Gebäude. Sie hoffe auf ein Ende von Korruption und eine Wiederannäherung an die EU, fügte sie hinzu.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





