
Urteil zu Steuerstreit: Shakira erhält 60 Millionen Euro vom spanischen Fiskus zurück
Urteil zu Steuerstreit : Shakira erhält rund 60 Millionen Euro vom spanischen Fiskus zurück Von Hans-Christian Rößler 18.05.2026, 12:33Lesezeit: 2 Min. Shakira im März 2026AFPSeit Jahren streitet sich Shakira mit den...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Urteil zu Steuerstreit : Shakira erhält rund 60 Millionen Euro vom spanischen Fiskus zurück Von Hans-Christian Rößler 18. 2026, 12:33Lesezeit: 2 Min. Shakira im März 2026AFPSeit Jahren streitet sich Shakira mit den spanischen Behörden um Steuerzahlungen und wurde sogar zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Nun entschied der Oberste Strafgerichtshof zugunsten des Popstars. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Spaniens Oberster Strafgerichtshof hat im Steuerverfahren gegen die Sängerin Shakira zu ihren Gunsten entschieden und die 2011 verhängte Geldstrafe aufgehoben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Efe fordert das Gericht in Madrid das Finanzministerium dazu auf, ihr rund 60 Millionen Euro zurückzuzahlen, inklusive Zinsen und Prozesskosten.
Die Einzelheiten
Das Gericht gab der Berufung der Kolumbianerin gegen die Entscheidung der Steuerbehörde statt: Es sei nicht zweifelsfrei erwiesen, dass sich die Sängerin im Jahr 2011 länger als 183 Tage in Spanien aufgehalten habe, wie das Gesetz für die Zahlung der Einkommensteuer vorschreibt. In einem weiteren Verfahren, in dem es um den Vorwurf des Steuerbetrugs in den Jahren von 2012 bis 2014 gegangen war, hatte sich Shakira 2023 mit der Staatsanwaltschaft geeinigt. Auch damals ging es vor allem um ihren Wohnsitz und damit auch um ihren damaligen Partner Gerard Piqué, der zu dieser Zeit beim FC Barcelona spielte.
Sie gestand ihre Schuld ein. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Freiheitsstrafe von insgesamt acht Jahren und zwei Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 23,8 Millionen Euro gegen Shakira gefordert. Am Ende wurde sie zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren auf Bewährung sowie einer Geldstrafe in Höhe von 7,3 Millionen Euro verurteilt.
Die angeblich hinterzogenen 14,5 Millionen Euro hatte sie schon zuvor an das Finanzamt gezahlt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





