
US-Soldaten: Verteidigungsminister Pistorius: Abzug war »absehbar«
Nach US-Ankündigung Abzug war laut Pistorius »absehbar« Verteidigungsminister Boris Pistorius versucht, in der Debatte über den Abzug von US-Soldaten die Wogen zu glätten: Für beide Länder seien die Truppen in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach US-Ankündigung Abzug war laut Pistorius »absehbar« Verteidigungsminister Boris Pistorius versucht, in der Debatte über den Abzug von US-Soldaten die Wogen zu glätten: Für beide Länder seien die Truppen in Deutschland wichtig. Doch es gibt eine andere Entwicklung, die größere Folgen haben könnte. 50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Verteidigungsminister Boris Pistorius am 28. April in Berlin: »Mit den Amerikanern arbeiten wir eng zusammen« Foto: Clemens Bilan / EPA Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat nach dem angekündigten Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland die Bedeutung von US-Soldaten in Deutschland hervorgehoben.
Die Einzelheiten
»Die Präsenz amerikanischer Soldaten in Europa und besonders in Deutschland ist in unserem Interesse und im Interesse der USA«, sagte Pistorius der Nachrichtenagentur dpa. Zugleich machte er deutlich, dass die Entscheidung nicht unerwartet komme. Dass die USA Truppen aus Europa und auch aus Deutschland abziehen würden, »war absehbar«, sagte der Politiker.
»Mit den Amerikanern arbeiten wir eng zusammen, in Ramstein, in Grafenwöhr, in Frankfurt und anderswo, für Frieden und Sicherheit in Europa, für die Ukraine und zur gemeinsamen Abschreckung«, sagte Pistorius. Fernraketen-Bataillon soll nicht mehr nach Deutschland verlegt werden Mit dem geplanten Abzug geht laut Nachrichtenagentur und »New York Times« eine weitere Entscheidung einher: Demnach soll ein Fernraketen-Bataillon doch nicht mehr nach Deutschland verlegt werden. Die Biden-Regierung hatte die Verlegung für dieses Jahr geplant gehabt.
Die Maßnahmen werden die US-Streitkräfte in Europa auf den Stand von 2022 zurückführen – also auf die Truppenstärke vor Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine, sagten Beamte der »New York Times«. Selbst wenn das Pentagon 5000 Soldaten aus Deutschland abzieht, wäre das Land mit mehr als 30. 000 stationierten US-Soldaten weiterhin der zweitgrößte amerikanische Truppenstützpunkt weltweit – nur übertroffen von Japan.
Was Experten sagen
Verteidigungsbeamte erklären, dass die Vereinigten Staaten auf ihre Stützpunkte in Deutschland angewiesen sind, um viele ihrer Operationen im Nahen Osten, in Europa und in Afrika durchzuführen. Pistorius: Nato muss europäischer werden Klar sei, dass die Nato europäischer werden müsse, um transatlantisch bleiben zu können, sagte Pistorius. »Wir Europäer müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen.
« Deutschland sei dabei auf einem guten Weg. Die Bundeswehr werde größer. Material werde schneller beschafft und Infrastruktur geschaffen.
Die Soldaten sollen innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate verlegt werden. Der Schritt markiert eine Verschlechterung der deutsch-amerikanischen Beziehungen und könnte spürbare Folgen für die betroffenen Regionen haben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





